PV-Hybridprojekte: ABO Energy punktet bei jüngster Innovations-Ausschreibung
Wiesbaden - In der jüngsten Innovations-Ausschreibung der Bundesnetzagentur (BNetzA) mit Gebotstermin 01. September 2024 war ABO Energy erneut erfolgreich.
Den Zuschlag hat der regenerative Projektentwickler aus Wiesbaden für ein Hybridprojekt im baden-württembergischen Großrinderfeld im Landkreis Main-Tauber erhalten. Dabei werden eine Freiflächen-PV-Anlage und ein Batteriespeicher kombiniert.
Der Solarpark hat eine Nennleistung von 7,25 MW und erzeugt voraussichtlich ab Herbst 2026 rechnerisch ausreichend grünen Strom, um den Bedarf von rd. 4.600 Menschen zu decken. Der Speicher hat eine Leistung von 2,4 MW bei einer Kapazität von 5 MWh.
In den ersten zwei Jahren nach Einführung der Innovationsausschreibung hatte sich ABO Energy den Zuschlag für insgesamt sieben Hybridprojekte mit einer Gesamtleistung von 39 MWp Photovoltaik (PV) und 13,5 MW/40 MWh Speicher gesichert. Alle Projekte sind bereits am Netz. Damit zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den Marktführern in Deutschland.
Im Anschluss legte ABO Energy aufgrund der verschlechterten Rahmenbedingungen eine Pause ein. Mit der Festschreibung des Höchstwerts auf 9,18 Cent pro kWh im März 2024 sind Innovationsprojekte zum Glück nach Angaben von Amaya Hilpert, Bereichsleiterin für Photovoltaik-Projektentwicklung in Deutschland, wieder auskömmlich.
Das Solar-Team von ABO Energy in Baden-Württemberg arbeitet derzeit an einer Vielzahl von Projekten mit insgesamt mehr als 100 MW.
Die größte Hürde in der Projektentwicklung stellen laut ABO Energy derzeit und perspektivisch die fehlenden Netzverknüpfungspunkte dar. Das breite Know-how der Experten von ABO Energy ermöglicht hier verschiedenste Lösungsansätze – von innovativen Netzanschlusskonzepten über die Hybridisierung der Projekte bis hin zu eigenen Umspannwerken. „Zudem erhoffen wir uns vom Gesetzgeber Erleichterungen und Verbesserungen im zunehmend erneuerbaren Energiesystem, zum Beispiel durch die Zulassung der dringend erforderlichen Überbauung von Verknüpfungspunkten, eine Beschleunigung beim Zubau von großen Stand Alone-Batterien und die Fokussierung der Energiepolitik auf die Mobilisierung von Flexibilitäten auf der Angebots- und Nachfrageseite“, so PV-Bereichsleiterin Hilpert.
© IWR, 2026
EJ: BSD Bildungs- und Servicezentrum GmbH sucht Vom Monteur zum Ausbilder (m/w/d) EWE vergibt Offshore Windservice-Auftrag: Deutsche Windtechnik gewinnt Wartungsauftrag für Offshore-Windpark Riffgat zurück
Internationale Windmesse in Deutschland: WindEnergy Hamburg 2026 erwartet 43.000 Teilnehmer - Speicher erstmals eigener Messeschwerpunkt
Energiequelle setzt auf Enercon: Energiequelle nimmt 4,2-MW-Windenergieanlage in Brandenburg in Betrieb
Perigus Energy nutzt Synergien in NRW: Perigus Energy übernimmt genehmigten 21-MW-Windpark von ABO Energy
Gegen nächtliches Blinken: Dark Sky und Enertrag Systemtechnik weiten BNK-Ausbau in den Niederlanden weiter aus
Das könnte Sie auch noch interessieren
Welche Windberufe gibt es
Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
Solarenergie in Deutschland
17.10.2024


