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Senvion: Neue Rechtsform, neuer CFO, mehr Umsatz und Gewinn

Hamburg – Beim Hamburger Windenergieanlagen-Hersteller Senvion ändert sich nicht nur der Besitzer: Nachdem der indische Windenergie-Konzern Suzlon die deutsche Tochter an die US-Investment-Gesellschaft Centerbridge verkauft hat, melden die Hamburger nun die Änderung der Rechtsform, die Ernennung eines neuen kaufmännischen Geschäftsführers (CFO) sowie ein starkes abgeschlossenes Geschäftsjahr.

Der On- und Offshore-Turbinen-Hersteller Senvion, der im Zuge der Übernahme durch Centerbridge seine Gesellschaftsform von einer SE in die Senvion GmbH ändert, hat im Geschäftsjahr 2014/15 (01.04.2014 bis 31.03.2015) einen Umsatz von 1,93 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Auch beim Ebitda hat sich das Unternehmen verbessert.

Solides Wachstum bei Senvion
Der Umsatz konnte gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr um 6,6 Prozent gesteigert werden. Zum Vergleich: Nordex hat im Geschäftsjahrr 2014 (01.01. bis 31.12.2014) 1,73 Mrd. Euro umgesetzt (+21,4 Prozent ggü. dem Vorjahr). Die Gesamtleistung von Senvion steigerte sich von 1,85 Mrd. Euro in 2013/14 auf rund 2,0 Mrd. Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr, eine Steigerung von 6,2 Prozent. Das bereinigte Ebitda wuchs von 146 Mio. Euro in 2013/14 auf 155 Mio. Euro in 2014/15 (+6,2 Prozent). In 2014/15 lieferte und errichtete Senvion insgesamt 683 Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von über 1.800 Megawatt (MW, 2013/2014: 1.500 MW) in zwölf Ländern. Der Auftragsbestand während des Geschäftsjahres belief sich auf 1,6 Mrd. Euro.
Während des Geschäftsjahres hat Senvion auch seine Anlagentechnologie weiter ausgebaut und installierte den Offshore-Prototypen Senvion 6.2M152 mit längeren Rotorblättern und daher deutlich mehr mehr Ertrag als der Vorgänger Senvion 6.2M126. Zusätzlich kündigte das Unternehmen seine neue Onshore-Turbine Senvion 3.2M122 und das Next Electrical System an.

Senvion will weiter wachsen

Andreas Nauen, CEO von Senvion, sagt: „Das abgeschlossene Geschäftsjahr war ein Erfolg für Senvion. Wir haben unsere Präsenz in unseren Kernmärkten weiter ausgebaut und gleichzeitig neue Märkte betreten sowie signifikante Fortschritte im operativen Bereich erreicht. Unser Wachstum über das Jahr hinweg spiegelt sich in den ausgezeichneten Ergebnissen wider. Mit unserer herausragenden Technologie, unserer Expertise und unserem Engagement sowie unserem neuen Eigentümer Centerbridge als starkem Partner an unserer Seite sind wir in einer sehr guten Position, dieses Wachstum in den kommenden Jahren fortzuführen.“
Auch der neue CFO Manav Sharma kommentierte die Zahlen: „Unsere starke operative Leistung hat eine Steigerung des Umsatzes und Ebitda bewirkt, die wir heute vermelden. Die Auftragseingänge aus dem vergangenen Jahr haben zu einem ausgezeichneten Start in das Geschäftsjahr 2015/16 geführt. Mit dem anhaltenden Aufwärtstrend der Windenergie in verschiedenen Regionen sind die führenden Marktpositionen von Senvion eine gute Basis für weitere Wachstumsmöglichkeiten.“

Weitere Personalien: Schubert und Skiba in den Beirat – COO Rytter scheidet aus

Neben der Neubesetzung der Position des CFO hat Senvion auch die Verantwortung für den Technologiebereich auf zwei Säulen verteilt: Russell Stoddart wird als Chief Reliability Officer (CRO) nach wie vor den Qualitätsbereich verantworten und das Senvion Servicegeschäft weiter ausbauen. Bernhard Telgmann wird als Executive Vice President den Bereich „Product & Technology“ leiten. Des Weiteren wurden Matthias Schubert und Martin Skiba in den Beirat berufen. Matthias Schubert ist Mitbegründer von Senvion und war bis 2013 zwölf Jahre Chief Technology Officer. Prof. Dr. Martin Skiba, der Mitglied des Senvion Aufsichtsrates ist, verfügt über profunde Erfahrung in der Entwicklung und Verwaltung von Offshore-Windprojekten, sowohl im Bau als auch im Betrieb, aus den letzten 14 Jahren. Bis 2008 hat er fünf Jahre das Offshore-Geschäft von Senvion verantwortet. Chief Operating Officer Lars Rytter scheidet vertragsgemäß aus dem Unternehmen aus. Bis ein Nachfolger feststeht übernimmt CEO Andreas Nauen kommissarisch das COO Ressort. CEO Andreas Nauen sagt: „Wir danken Lars für seinen Einsatz und sein Engagement und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft."

© IWR, 2015

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03.07.2015

 



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