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Windindustrie: MHI Vestas Offshore kurz vor 10-MW-Schallmauer

Aarhus, Dänemark – Mit starken Worten beschreibt der Offshore-Windenergieanlagen-Hersteller MHI Vestas die neueste Rekordmarke für die Riesen-Windturbinen-Plattform V164. Das Unternehmen verschiebe die Grenzen der Offshore-Windenergie, heißt es.

Das Offshore-Joint-Venture zwischen dem dänischen Windkraftanalagen-Hersteller Vestas und dem japanischen Industriekonzern Mitsubishi Heavy Industries (MHI) hat die Analgenleistung der Großturbine vom Typ V164 in einer neuen Variation nun auf 9,5 Megawatt (MW) hochgeschraubt und ist damit der magischen 10-MW-Marke sehr nahe gekommen. Die neue Turbinenvariante wurde nun von MHI Vestas vorgestellt.

MHI Vestas: Nichts geht über Erfahrung im Wasser

Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um leistungsstärkste Windturbine am Markt. Das neue Produkt werde die Kosten der Offshore-Windenergie weiter deutlich senken. MHI Vestas erklärte, dass bei den harschen Umweltbedingungen des Offshore-Windes nichts wichtiger sei als Erfahrung im Wasser. Die Turbinenplattform V164 mit etwa 80 Meter langen Rotorblättern bildet die Basis.

Chef-Manager von MHI Vestas voll des Lobes – nur minimale Modifikationen

Jens Tommerup, CEO von MHI Vestas, sagte, sein Unternehmen bekenne sich zur Kostenreduzierung der Offshore-Windenergie durch innovative Turbinentechnologie. Die Präsentation der V164-9.5 MW sei Beleg für die Führerschaft von MHI Vestas und für die Genialität der Ingenieure und Techniker. Eine einzige Anlage dieses Typs könne rechnerisch etwa 8.300 britische Haushalte mit Strom versorgen.

Torben Hvid Larsen, Chief Technology Officer bei MHI Vestas, erklärte, dass einige minimale Designanpassungen wie eine Modifikation des Getriebes und des Kühlsystems ausgereicht hätten, um die Plattform V164 weiter zu verbessern.

© IWR, 2017


09.06.2017