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Neues Windtestfeld in Schleswig-Holstein eingeweiht

Husum - In Schleswig-Holstein ist pünktlich zur Messe Husum Wind 2017 ein neues Windtestfeld in Betrieb gegangen. Technologische Entwicklungen der Windbranche können getestet werden. Die Windbedingungen sind ideal.

Das neue Windtestfeld-Nord in Husum hat Energiewendeminister Robert Habeck am 07.09.2017 offiziell eingeweiht. Der Testbetrieb von Windkraftanlagen ist verbunden an eine Vernetzung der Akteure in der Region mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen.

Auswahlkriterium für Windtestfeld - regionale Wertschöpfung
Auf dem 150 Hektar großen Windtestfeld direkt vor den Toren der Windmesse Husum Wind, stehen sechs bis zu 200 Meter hohe Windkraftanlagen. Die Betreiber wurden in einem umfangreichen Bewerbungsverfahren durch einen Vergabeirat ausgewählt. Wichtigstes Kriterien bei der Vergabe der sehr begehrten Plätze waren, dass es der Wertschöpfung in der Region dient, beispielsweise über einen Unternehmensstandort in Schleswig-Holstein, die Anzahl der Beschäftigten sowie der Umfang des Innovationsgrades.

Ideale Windbedingungen für ein Windtestfeld
Auf dem Windtestfeld können diese Unternehmen neue Anlagen testen und zur Zertifizierung bringen. Aufgrund der hervorragenden Windbedingungen in Husum können die sonst üblichen Testzeiträume von neun Monaten auf bis zu vier Monate reduziert werden. „So können effizienzsteigernde Innovationen schneller dem Strommarkt zugutekommen. Das senkt auch Kosten. Das ist wichtig für die Energiewende“, sagte Energiewendeminister Habeck.

Über das Windtestfeld-Nord
Die Idee für das Windtestfeld-Nord stammt schon aus dem Jahr 2009. Die Windtestfeld-Nord GmbH, deren Gesellschafter aus Wirtschaft, Verwaltung und dem Hochschulbereich kommen, stellt die insgesamt sechs Standflächen für Windkrafträder zur Verfügung. Betrieben werden die Anlagen von fünf Betreibergesellschaften. Auf dem Areal befindet sich ein eigenes Umspannwerk, der erzeugte Strom kann direkt in die vor Ort verlaufende 110-kV-Hochspannungsleitung eingespeist werden. Bisher sind über 35 Millionen Euro in den Ausbau geflossen. Die gepachteten Flächen werden den Unternehmen für zehn Jahre zur Verfügung gestellt, bevor eine neue Ausschreibung startet. Weil weitere Bewerbungen vorliegen, wird derzeit darüber nachgedacht, das Gebiet zu erweitern.

© IWR, 2017


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