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Windenergie: Vestas punktet in Indien - Siemens Gamesa in Russland

© Fotolia© FotoliaMünster - Die Nutzung der Windenergie entwickelt sich international zu einer immer wichtigeren Säule der Energieversorgung. Während der Windkraftanlagen-Hersteller Vestas in Indien zum Zuge kommt, kann Siemens Gamesa einen weiteren Vertrag in Russland unterzeichnen.

Der dänische Windkraftanlagen-Hersteller Vestas hat den bisher größten Windenergie-Auftrag in Indien erhalten. Siemens Gamesa hat einen zweiten Auftrag von Enel aus Russland unterzeichnet.

Vestas bei indischer Auktion erfolgreich - 252 MW Windkraftleistung
Als Ergebnis der von der staatlich Gesellschaft SECI (Solar Energy Corporation of India Ltd.) organisierten Windenergie-Auktion in Indien hat Vestas den Auftrag zur Lieferung von 126 Windkraftanlagen vom Typ V120-2.0 MW mit einer Leistung von insgesamt 252 MW erhalten. Der Auftrag kommt von Vivid Solaire Energy Pvt. Ltd., ein Tochterunternehmen von Engie. Der Standort des Windpark-Projekts befindet sich in Thattaparai im Tuticorin Bezirk im südlichen Bundesstaat Tamil Nadu. Die im RENIXX (Renewable Energy Industrial Index) gelistete Vestas-Aktie klettert gestern um 1,7 Prozent auf 69 Euro (Xetra) und notiert damit auf Jahres-Höchstniveau.

Siemens unterzeichnet 200 MW-Vertrag mit Enel in Russland
Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat den zweiten Auftrag von Enel Russia, ein unabhängiger Stromerzeuger (IPP), zur Lieferung von 201 MW Windkraftleistung erhalten. Die Vereinbarung beinhaltet die Lieferung von 57 Siemens Gamesa 3.X platform Windkraftanlagen für den russischen Kola Windpark in der Murmansk Region. Der Kola Windpark soll 2021 in Betrieb gehen. Dieser Auftrag ist Teil der Rahmenvereinbarung mit Enel aus dem Jahr 2017 zur Lieferung von 291 MW Windkraftleistung für zwei russische Windparks. Den erste Auftrag für den Windpark Azovskaya mit einer Leistung von 90 MW hatte Siemens Gamesa im Oktober 2018 erhalten. Die ebenfalls im RENIXX-World gelistete Siemens Gamesa Aktie notiert aktuell bei 12,62 Euro (Xetra) und damit auf dem Niveau vom Jahresbeginn 2018.

Siemens Gamesa baut Entwicklungszentrum in Indien aus
Siemens Gamesa (SGR) verstärkt seine Präsenz in Indien zudem durch die Eröffnung seines neuen Entwicklungszentrums zur Unterstützung der weltweiten Forschung und Entwicklung in Bengaluru. Dieses Zentrum ist eines der drei großen R&D Hubs von Siemens Gamesa, nach Spanien und Dänemark. Das Zentrum soll die globalen Anforderungen an Technik und Technologie in Bezug auf Software und Design für Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen unterstützen. In Zukunft soll sich das indische Zentrum auf digitale Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen konzentrieren, damit so die nächste Generation von intelligenten Windturbinen für Siemens Gamesa gebauet werden können. Mit derzeit 500 Beschäftigten wird die Beschäftigung im Zentrum voraussichtlich bis Ende 2019 auf 700 ansteigen.

© IWR, 2018


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14.12.2018

 




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