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Siemens Gamesa startet leistungsstarke SG 5.X Onshore-Plattform

© Siemens Gamesa© Siemens GamesaBilbao - Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) erweitert sein Produktportfolio und führt mit der Siemens Gamesa 5.X eine neue Onshore-Baureihe ein. Dabei setzt Siemens auf die Plattform-Bauweise, die eine effiziente und flexible Fertigung ermöglicht.

Mit der neuen SG 5.X Plattform stellt der deutsch spanische Hersteller von Windenergieanlagen (WEA) Siemens Gamesa seine bislang leistungsstärksten Anlagen für Onshore-Standorte mit Rotordurchmessern von 155 und 170 Metern (m) vor. Der Rotor mit 170 m ist nach Siemens-Gamesa Angaben zudem der größte, der derzeit im Onshore-Bereich angeboten wird.

SG 5.X Plattform deckt breites Standortspektrum ab
Siemens Gamesa hat die Einführung der neuen SG 5.X-Plattform für Onshore Standorte bekannt gegeben. Die neue Plattform umfasst zwei Turbinenmodelle: die SG 5.8-155 und die SG 5.8-170. Mit einer Nennleistung von 5,8 MW und Rotordurchmessern von 155 und 170 Metern stellen die Anlagen die bislang leistungsstärksten Turbinenmodelle des Siemens-Gamesa Onshore-Portfolios dar. Die neuen Modelle sind auf eine hohe Leistung bei starken, mittleren und schwachen Windverhältnissen hin konstruiert. Nach Angaben von Siemens Gamesa vergrößert die SG 5.8-155 verglichen mit der SG 4.5-145 die überstrichene Rotorfläche um 14 Prozent, die SG 5.8-170 sogar um über 37 Prozent, was zu entsprechend höheren jährlichen Energieerträgen führt.

Mit einem flexiblen Design, das von der Fertigung über die Logistik bis hin zur Konstruktion und zum Service eine verbesserte Wertschöpfungskette ermöglichen soll, ist die Plattform nach Unternehmensangaben für verschiedenste Standorte geeignet. Bei den neuen WEA werden Anlagenkomponenten kombiniert, die sich bereits vorher in der Praxis bewährt haben. Die Anlagen beinhalten zudem fortschrittliche Steuerungstechnologien, mit denen sich der Wirkungsgrad auf Grundlage der jeweiligen Standortbedingungen optimieren lässt und die Leistungsklasse je nach Lärmanforderungen, Umgebungstemperatur und elektrischer Leistung flexibel wählen lassen, so Siemens Gamesa.

Die erste Prototyp-Installation der SG 5.8-155 ist für Mitte 2020 geplant, die Produktion soll im vierten Quartal 2020 beginnen. Für die SG 5.8-170 ist der erste Prototyp für das dritte Quartal 2020 geplant und die Produktion soll im ersten Quartal 2021 beginnen.

Plattformstrategie in der Automobilindustrie etabliert
Mit der Plattformstrategie, wie sie schon länger in der Automobilindustrie verfolgt wird, ist eine Reihe von Vorteilen verbunden. So führt die Plattformstrategie zu einem höheren Grad an Standardisierung mit kürzeren Durchlaufzeiten und einer Reduzierung der Vielfalt von Komponenten und Produkten. Zudem müssen weniger verschiedene Teile und Produkte vorgehalten werden, was zu kürzeren Durchlaufzeiten führt. Wenn die Komponenten in größeren Mengen bezogen oder gefertigt werden können, spart dies i.d.R. Kosten.

© IWR, 2019


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