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Schweizer Alpiq fokussiert sich mit Flexibilitätslösungen und Winterstrom auf das Kerngeschäft

© Alpiq© AlpiqLausanne – Der Schweizer Energiekonzern Alpiq ändert die Strategie und will sich in Zukunft auf Flexibilitätslösungen konzentrieren. Auf Planung, Bau und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen, welche nicht nahe am Kerngeschäft angesiedelt sind, wird Alpiq hingegen in Zukunft verzichten. Stattdessen rückt die Erzeugung von Winterstrom in den Vordergrund.

Im Rahmen der strategischen Fokussierung konzentriert Alpiq sich im Bereich Assets auf gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit und Lösungen im Flexibilitätsbereich. Dabei greift das Unternehmen auf einen hochflexiblen Kraftwerkspark zurück, der die Integration von erneuerbaren Energien ins System ermöglichen soll.

Flexibilität als Treiber der Energiewende
Alpiq verfügt bereits heute über ein breites Portfolio an hochflexiblen Kraftwerksanlagen – in der Schweiz sind dies vor allem die Wasserkraftwerke. So ist Alpiq beispielsweise an den Pumpspeicherkraftwerken Nant de Drance und FMHL beteiligt. Diese sehr effizienten Grossbatterien mit insgesamt knapp 1.400 MW installierter Leistung sind ein ideales Mittel, um als kurzfristige Tages- oder Wochenspeicher den wachsenden Anteil von Photovoltaikstrom ins Energiesystem zu integrieren, teilte der Energieversorger mit.

Verkauf der Aufdach-Photovoltaik-Anlagen an PS Panneaux Solaires SA
Im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft mit Flexibilitätslösungen, hat Alpiq jetzt ihre sieben Aufdach-Photovoltaik-Anlagen in der Schweiz mit einer Gesamtleistung von 5,5 MWp als Paket an PS Panneaux Solaires SA verkauft. Mit PS Panneaux Solaires SA, der Betreibergesellschaft des Gefiswiss Energy Transition Fund, hat Alpiq eine ideale Käuferin gefunden, um die sieben Anlagen, welche noch für viele Jahre Solarstrom produzieren werden, weiter zu betreiben. Das Aufdach-PV-Portfolio befindet sich in den Kantonen Freiburg, Solothurn und Waadt und produziert durchschnittlich 5,6 GWh (Mio. kWh) erneuerbare Energie pro Jahr.

Winterstrom im Fokus: Alpiq forciert zahlreiche Projekte
Die Alpiq Strategie zielt auf Flexibilitätslösungen zur Integration der erneuerbaren Energien sowie auf den Ausbau von Speichern und die Produktion von Winterstrom. Zahlreiche Projekte zum Ausbau der Winterstromproduktion werden vorangetrieben.

Alpiq bekräftigt ihr Engagement zum Bau alpiner PV-Anlagen, die sich in der Nähe ihres bestehenden Kraftwerkportfolios befinden und zudem einen überdurchschnittlichen Ertrag in den Wintermonaten aufweisen. Dadurch leistet Alpiq in diesem Bereich einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Versorgungssicherheit. Alpiq ist derzeit mit unterschiedlichen, lokalen Partnern an sechs Projekten für alpine Photovoltaikanlagen, fünf Projekten des Runden Tisch Wasserkraft und drei Projekten für neue Windparks beteiligt.

© IWR, 2024


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