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Offshore-Baustart für Deutschlands größtes Offshore-Windprojekt: Vattenfall installiert ersten Monopile im Offshore-Windpark Nordlicht I

© Vattenfall© VattenfallHamburg – Der Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nordsee schreitet voran. Vattenfall hat mit der Installation des ersten Monopiles für den Windpark Nordlicht I eine zentrale Bauphase für das bislang größte deutsche Offshore-Windprojekt eingeleitet und treibt damit den Ausbau fossilfreier Stromerzeugung in Europa voran.

Der erste Monopile wurde am 1. Juli rund 85 Kilometer nördlich von Borkum installiert. Nordlicht I umfasst 68 Fundamente aus Monopiles und Transition Pieces und soll künftig rund 980 Megawatt leisten. Der zweite Teilpark Nordlicht II mit etwa 630 Megawatt soll rund ein Jahr später folgen; beide Windparks sollen 2028 in Betrieb gehen.

Fundamente für Deutschlands größten Offshore-Windpark
Jeder Monopile für Nordlicht I ist bis zu 80,5 Meter lang und wiegt bis zu 1.290 Tonnen. Gefertigt werden die Monopiles beim Rostocker Hersteller EEW Special Pipe Constructions, die zugehörigen Transition Pieces stellt CS Wind Offshore am dänischen Standort Aalborg her. Die Installation der Fundamente auf See übernimmt das belgische Offshore-Bauunternehmen DEME, das für beide Teilprojekte des Clusters zuständig ist. Der Fundamentinstallation vorausgegangen waren bereits Kolkschutzarbeiten an den künftigen Standorten, bei denen Steinschüttungen den Meeresboden vor Erosion schützen sollen, sowie ein Test zentraler Arbeitsschritte an Land Anfang des Jahres, um Abläufe und Sicherheitsaspekte vor Beginn der eigentlichen Offshore-Bauphase zu erproben.

Strategische Bedeutung für Vattenfalls Offshore-Portfolio
Mit Nordlicht stärkt Vattenfall sein Offshore-Portfolio und treibt den großflächigen Ausbau fossilfreier Energie in Europa voran. Cyril Moss, Project Director Nordlicht bei Vattenfall, ordnet den Baufortschritt ein: "Mit der Installation des ersten Monopiles nimmt Nordlicht nun sichtbar Gestalt in der Nordsee an. Das ist ein wichtiger Schritt für Vattenfall und zugleich ein bedeutender Beitrag zur Energiewende, zur Stärkung der Energiesicherheit und der Wettbewerbsfähigkeit in Europa." Als Teil der Nachhaltigkeitsmaßnahmen kommen für die Turbinentürme teilweise emissionsarme Stahlsorten zum Einsatz, wodurch sich der CO2-Fußabdruck der Turbinen um rund 16 Prozent reduziert.

Der Windcluster Nordlicht
Nordlicht besteht aus den zwei separaten Projekten Nordlicht I und Nordlicht II, die beide rund 85 Kilometer nördlich von Borkum in der deutschen Nordsee entstehen. Mit einer Gesamtleistung von rund 1.610 Megawatt zählt der Cluster zu den größten Offshore-Windvorhaben in Deutschland. Für beide Teilparks setzt Vattenfall auf insgesamt 112 Turbinen des Typs V236-15,0 MW des dänischen Herstellers Vestas – mit 15 MW Nennleistung derzeit die leistungsstärkste am Markt verfügbare Offshore-Turbine. Nach vollständiger Inbetriebnahme soll Nordlicht rund 6 Terawattstunden Strom pro Jahr erzeugen und einen Beitrag zur wachsenden Nachfrage nach verlässlichem, lokal erzeugtem und fossilfreiem Strom in Europa leisten.

© IWR, 2026


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02.07.2026

 



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