Ab 2021: Weiterbetrieb alter Windparks entlastet EEG-Konto
Düsseldorf - Alte Windparks, die ab 2021 aus dem EEG-Vergütungssystem fallen, werden zu einem wichtigen Kostenfaktor: Bis zu 1,6 Milliarden Euro kann ihr Weiterbetrieb bis Ende 2026 gegenüber dem Ersatz durch neue Windparks einsparen. Dies besagt eine Berechnung der Naturstrom AG. Der Öko-Energieversorger hat hierfür Daten der Übertragungsnetzbetreiber, der Bundesnetzagentur und aus aktuellen Studien ausgewertet.
„Jedes alte Windrad, das ab 2021 ohne technische Notwendigkeit stillgelegt wird, führt zu vermeidbaren Kosten für die Allgemeinheit. Denn es erhöht den Investitionsbedarf in neue Anlagen“, erläutert Oliver Hummel, Vorstand der Naturstrom AG. Zum 1. Januar 2021 fallen Windräder mit einer Leistung von rund 4.000 Megawatt, die vor 20 Jahren oder früher in Betrieb genommen wurden, aus der EEG-Vergütung heraus. Von da an werden jährlich tausende Anlagen folgen – bis 2026 wird dies rund 30 Prozent der aktuell installierten Windenergie-Leistung betreffen, so die Naturstrom AG.
© IWR, 2026
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18.02.2019



