Abhängigkeiten vermeiden: EU sagt Autoindustrie 1,8 Milliarden für sichere Batterierohstoff-Lieferketten zu
Brüssel - Die EU-Kommission hat der europäischen Automobilindustrie Hilfen für die Batterieproduktion zugesagt. Der heute vorgestellte Aktionsplan baut auf dem strategischen Dialog auf und soll für konkrete Maßnahmen für einen robusten und nachhaltigen Automobilsektor sorgen.
Um eine starke europäische Produktionsbasis aufrechtzuerhalten und strategische Abhängigkeiten zu vermeiden, werden wir 1,8 Mrd. Euro bereit gestellt, um eine sichere und wettbewerbsfähige Lieferkette für Batterierohstoffe zu schaffen.
"Ich möchte, dass unsere europäische Automobilindustrie die Führung übernimmt. Wir werden die inländische Produktion fördern, um strategische Abhängigkeiten zu vermeiden, insbesondere bei der Batterieproduktion. Wir werden an unseren vereinbarten Emissionszielen festhalten, jedoch mit einem pragmatischen und flexiblen Ansatz. Unser gemeinsames Ziel ist eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und innovative Automobilindustrie in Europa, von der unsere Bürgerinnen und Bürger, unsere Wirtschaft und unsere Umwelt profitieren“, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Die Kommission hat zudem die klare Forderung nach mehr Flexibilität in Bezug auf die CO2-Ziele zur Kenntnis genommen und will in diesem Monat eine gezielte Änderung der Verordnung über CO2-Normen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge vorschlagen.
Parallel dazu arbeitet die Kommission an Möglichkeiten, die Nachfrage nach europäischen emissionsfreien Fahrzeugen anzukurbeln.
© IWR, 2026
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05.03.2025


