Baustart im Sommer 2023: Erste Fundamente für Offshore Windpark Gode Wind 3 verschifft
Hamburg - In der deutschen Nordsee ist der Baustart für die beiden von Ørsted gemeinsam geplanten Offshore Windparks Gode Wind 3 (242 MW) und Borkum Riffgrund 3 (900 MW) im Sommer 2023 vorgesehen. Die ersten Fundamente für Gode Wind 3 haben das Fabrikgelände des Herstellers Steelwind in Nordenham verlassen, teilte Ørsted mit.
Drei der sogenannten Monopiles wurden in den Hafen von Eemshaven in den Niederlanden verschifft, von wo aus sie im Sommer 2023 ins Baufeld in der Nordsee gebracht werden. Die Firma Steelwind produziert 66 der bis zu 100 Meter langen und bis zu 1.500 Tonnen schweren Fundamente sowohl für Gode Wind 3 als auch das zeitgleich entstehende Projekt Borkum Riffgrund 3.
Der Stahl für die Fundamente stammt vom Unternehmen Dillinger, Mutterkonzern von Steelwind mit Sitz im Saarland. Weitere 41 der insgesamt 107 Fundamente für die Projekte werden im dänischen Werk Lindø von Bladt Industries A/S produziert. Im Sommer dieses Jahres soll dann die Installation in der Nordsee, rund 50 km vor der niedersächsischen Küste, starten. Anschließend werden im Sommer 2024 darauf die Windkraftanlagen von Siemens Gamesa mit jeweils 11 Megawatt Leistung installiert – erstmals in Deutschland.
Mit den beiden neuen Offshore Windparks verdoppelt sich die installierte Windkraft-Kapazität des Unternehmens in Deutschland auf rund 2,4 GW Leistung. Die vollständige Inbetriebnahme der beiden Windparks wird für Ende 2024 bzw. Anfang 2025 erwartet. Wie die bestehenden Windparks von Ørsted in Deutschland werden auch die neuen Windparks vom ostfriesischen Norden-Norddeich und Emden aus betrieben und gewartet.
© IWR, 2026
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28.02.2023


