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Equinor und Naturgy kooperieren: Spanien steigt in die Offshore Windenergie ein

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Madrid - Die spanische Regierung treibt die Energiewende weiter voran und will den Energiemix ändern. Der nächste Schritt ist der Einstieg in die Offshore Windenergie. Von dieser Entwicklung wollen das norwegische Energieunternehmen Equinor und die spanische Naturgy. Das spanische Energieunternehmen hat bereits 2 GW an installierter Onshore-Windkraftleistung im Portfolio.

Bis zu 3.000 MW Offshore Windkraftleistung sind in Spanien bis zum Jahr 2030 vorgesehen. Die erste spanische Offshore-Windauktion soll voraussichtlich im Jahr 2023 für den Bereich der Kanarischen Inseln durchgeführt werden. Equinor und Naturgy prüfen nun gemeinsam die Möglichkeit, ein schwimmendes Offshore-Windprojekt zu entwickeln und zu bauen.

Im Unterschied zu Deutschland mit den relativ flachen Gewässern in der Nord- und Ostsee fallen die spanischen Küsten in der Regel sehr schnell steil ab, sodass hier nur schwimmende Offshore Windprojekte (Floating Offshore) realisiert werden können. 90 Prozent der spanischen Offshore-Windgebiete liegen laut Equinor in tiefen Gewässern.

"Als Betreiber und Entwickler von schwimmenden Offshore-Windparks wissen wir, dass die Technologie funktioniert, und wir glauben, dass unsere Erfahrung mit schwimmenden Anlagen uns in einzigartiger Weise qualifiziert, gemeinsam mit unserem Partner einen sicheren, nachhaltigen und effizienten Beitrag zur Entwicklung schwimmender Offshore-Windparks in Spanien zu leisten. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der spanischen Industrie“, sagt Sonja Chirico Indrebø, Vice President Floating Offshore Wind bei Equinor.

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06.04.2022