Erfolgreicher Start 2023: Eon mit positivem Ergebnis im volatilen Marktumfeld
Essen - Der Energiekonzern Eon setzt seine positive Ergebnisentwicklung in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023 fort. Das bereinigte Ergebnis auf Basis EBITDA lag bei rund 2,7 Mrd. Euro und damit 627 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis im Netzgeschäft erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um mehr als 430 Mio. Euro auf insgesamt rund 1,9 Mrd. Euro. Im Bereich Kundenlösungen legte das bereinigte EBITDA um knapp 400 Mio. Euro auf über 800 Mio. Euro zu.
Die gute Ergebnisentwicklung wurde getrieben durch investitionsbedingtes Wachstum, die Erholung des energiewirtschaftlichen Marktumfelds sowie Nachholeffekte im Netzgeschäft. Hingegen wurde das Ergebnis im Vorjahreszeitraum durch die gestiegenen Energiepreise am Großhandelsmarkt bereits stark belastet, teilte Eon mit.
In den ersten drei Monaten investierte Eon über eine Mrd. Euro, das ist ein Plus von mehr als 30 Prozent gegenüber dem ersten Vorjahresquartal 2022. Der Fokus lag dabei vor allem auf Netzneuanschlüssen für Erneuerbare-Energien-Anlagen, der Modernisierung der Netzinfrastruktur und Investitionen in Projekte für nachhaltige, dezentrale Energieinfrastrukturlösungen. Für das Gesamtjahr 2023 bestätigte der Konzern seine geplanten Investitionen in Höhe von rund 5,8 Mrd. Euro. Bis 2027 plant Eon, insgesamt 33 Mrd. Euro in Energienetze und Kundenlösungen zu investieren.
Eon bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 und hebt die Prognose etwas nach oben hin an (obere Ende der Prognosespanne). Für das bereinigte Konzern-EBITDA erwartet Eon eine Spanne von 7,8 bis 8,0 Mrd. Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von 2,3 bis 2,5 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 88 bis 96 Cent.
© IWR, 2026
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