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Floating Offshore-Windparks: RWE schmiedet Hafenpartnerschaften für Projekte vor der walisischen Küste

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Swindon, UK - Der Energiekonzern RWE, der britische Hafenbetreiber Associated British Ports (ABP) und der britische Energiehafen Port of Milford Haven haben eine Kooperation gestartet.

Ziel ist es, Optionen zur Erweiterung der Hafenanlagen für die Errichtung und den Betrieb von schwimmenden Offshore-Windkraftprojekten im Gigawattbereich in der Keltischen See zu untersuchen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Absichtserklärung wollen die drei Branchenführer das Potenzial für die Umwandlung der Infrastruktur von ABP Port Talbot und Pembroke Dock in Drehscheiben für die Herstellung, Montage und Verladung von schwimmenden Offshore-Windturbinen und Fundamenten für die Keltische See sowie für schwimmende Betriebs- und Wartungskapazitäten analysieren.

RWE ist der führende Entwickler und Betreiber von regenerativen Energieerzeugungsanlagen in Wales und beabsichtigt, im Rahmen der bevorstehenden Verpachtungsrunde von The Crown Estate in der Keltischen See schwimmende Offshore-Windparks im kommerziellen Maßstab vor der walisischen Küste zu errichten. ABP und der Hafen von Milford Haven entwickeln Pläne für neue Infrastrukturen in Port Talbot und Pembroke Dock, die eine Reihe von schwimmenden Offshore-Windprojekten vor der walisischen Küste versorgen könnten.

Wenn die Projekte in der Leasingrunde erfolgreich sind, sollen sie eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung von RWEs Pembroke Net Zero Centre spielen, aber auch bei der Dekarbonisierung von weiteren industriellen Prozessen und dem Transportwesen in ganz Südwales.

Die Partnerschaft soll es den Unternehmen auch ermöglichen, The Crown Estate während des Prozesses der Standortsuche und -bewertung in der Keltischen See mit fachkundiger technischer Hilfe zu unterstützen.

© IWR, 2022

01.04.2022