Grüner Wasserstoff: Innovationsbeauftragter informiert sich über Referenzkraftwerk Lausitz
Industriepark Schwarze Pumpe - Auf dem Gelände des Industrieparks Schwarze Pumpe setzten die Projektpartner Energiequelle, Enertrag, der Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe sowie die Universität Rostock das Referenzkraftwerk Lausitz (RefLau) um.
In der vergangenen Woche besuchte Dr. Stefan Kaufmann, der Innovationsbeauftragte Grüner Wasserstoff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, den Standort, um sich vor Ort über die Fortschritte, aber auch die noch zu überwindenden Hindernisse, zu informieren. Neben Fragen zur Regulatorik und den Anforderungen an „grünen“ Wasserstoff ging es im gemeinsamen Austausch auch um die Schaffung eines verlässlichen Absatzmarktes.
„Als Innovationsbeauftragter Grüner Wasserstoff verfolge ich die Entwicklung in diesem Themengebiet in unserem Land aufmerksam. Es ist mir wichtig, möglichst nahe an den Umsetzern und Stakeholdern zu sein, die die Umstellung unseres Energiesystems auf erneuerbare Energien und Grünen Wasserstoff erst möglich machen“, so Dr. Stefan Kaufmann anlässlich seines Besuches.
„Als Marktbereiter stehen wir aktuell noch vor Herausforderungen, wie dem erst im Aufbau befindlichen Markt für grünen Wasserstoff und langen Genehmigungszeiten für erneuerbare Erzeugungsanlagen: Daher sind wir froh, dass das Bundesministerium den direkten Austausch mit uns gesucht hat und die genannten Hemmnisse auf dem Weg in eine Wasserstoffwirtschaft bereits identifiziert hat sowie an Lösungen arbeitet“; ergänzt René Just vom Projektpartner Energiequelle.
„Wir freuen uns, dass sich der Innovationsbeauftragte für grünen Wasserstoff mit uns austauschen konnte. Die Herausforderung des Klimawandels können wir nur gemeinsam angehen. Aber jede Herausforderung bringt auch Chancen mit sich und die Lausitz kann zur Modellregion für erfolgreichen Strukturwandel werden“, so Manuela Blaicher Abteilungsleiterin Power-to-X bei Enertrag.
Das Referenzkraftwerk ist einer der Gewinner des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Es gilt als Leuchtturmprojekt im industriellen Maßstab für die Region und die beiden Länder Brandenburg und Sachsen. Mit dem Forschungsanteil soll ab 2025 erstmals nachgewiesen, dass ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk die gleiche Versorgungszuverlässigkeit bietet wie ein konventionelles Kraftwerk.
© IWR, 2026
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29.03.2022



