Joint Venture: Enercon und EWE kooperieren beim Ausbau der Windenergie
Aurich - Der Windkraftanlagen-Hersteller Enercon und der Oldenburger Energiedienstleister EWE wollen ein neues Gemeinschaftsunternehmen gründen. Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien sektorenübergreifend signifikant und dauerhaft zu erhöhen. Dies teilten die Aloys Wobben Stiftung, Alleingesellschafterin des Auricher Windenergieanlagenherstellers Enercon, und die EWE mit.
Das neue Gemeinschaftsunternehmen soll die von beiden Partnern eingebrachten Bestandswindparks und Projektpipelines bewirtschaften. Nach jetzigem Stand würde das neue Unternehmen über Bestands-Windkraftanlagen mit rd. 2.500 MW Windkraftleistung und über eine Projektpipeline von ca. 2.300 MW verfügen. Gemeinsam will man zudem national sowie international weiteres Wachstum generieren und die resultierenden energiewirtschaftlichen Chancen nutzen.
Mit der Ausgliederung des Projektgeschäfts kann sich Enercon auf die eigentliche Kernkompetenz konzentrieren, so Heiko Janssen, Vorstandsvorsitzender der Aloys Wobben Stiftung.
Geplant ist, dass beide Partner zu gleichen Anteilen am Gemeinschaftsunternehmen beteiligt sind. Die unternehmerische Führung liegt bei der EWE, den Vorsitz des Aufsichtsrates stellt die Aloys Wobben Stiftung. Ziel ist es, die Gespräche über die weiteren Details der Kooperation im Laufe des Jahres 2020 abzuschließen.
© IWR, 2026
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23.04.2020


