LEAG Auftrag: GE Renewable Energy liefert 6 MW-WEA für ostdeutsche Windprojekte
Cottbus - Der zur tschechischen EPH-Gruppe gehörende Braunkohlekonzern LEAG und GE Renewable Energy haben einen Rahmenvertrag über den Kauf und die Vollwartung von bis zu 50 Windenergieanlagen der neuesten 6 MW-Klasse abgeschlossen. Die leistungsstarken GE Anlagen sollen in Windenergieprojekten in der Lausitz und in Ostdeutschland errichtet werden.
Die LEAG wird die Projekte zusammen mit EP New Energies, der Abteilung für Erneuerbare Energien der EPH-Gruppe, realisieren. Das erste dieser Projekte ist der LEAG-Windpark Forst-Briesnig II mit 17 GE Windenergieanlagen vom Typ Cypress 6.0-164 im Landkreis Spree-Neiße. Mit der Festlegung des Anlagenherstellers und -typs kann nun der Genehmigungsantrag finalisiert und in den kommenden zwei bis drei Monaten bei der zuständigen Behörde, dem brandenburgischen Landesamt für Umwelt, eingereicht werden.
„Mit diesem Vertragsabschluss ist ein weiterer wichtiger Schritt getan auf dem Weg zur Neuausrichtung der LEAG. Wir sind auf dem Weg vom Bergbau- und Kraftwerksbetreiber zu einem vielseitigen Energieunternehmen mit einem breiteren Mix aus Erzeugungsanlagen und einem deutlich wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien in unserem Portfolio“, so LEAG-Vorstand Kraftwerke Hubertus Altmann. Klaus Rogge, Vertriebs- und Regionalleiter für den Bereich Onshore Wind bei GE in Zentraleuropa ergänzt: „Wir freuen uns, die Windenergieanlagen für die ersten Windparkprojekte von EPNE in Deutschland liefern zu dürfen. Die Projekte auf ehemaligen Braunkohletagebauflächen symbolisieren den Wandel von konventioneller Stromerzeugung hin zu Erneuerbaren Energien.“
EP New Energies wurde als jüngste EPH-Tochter in Deutschland 2019 gegründet. In der Gesellschaft wird das Know-how für die Entwicklung und den Bau von Erneuerbare-Energien-Anlagen gebündelt, mit einem Fokus auf die Bereiche Photovoltaik, Windenergie und Hybridanwendungen gebündelt.
© IWR, 2026
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