Neues Jahr 2024: Verivox Analyse - Stromtarife sinken auf breiter Front
Heidelberg - Die Strom- und Gaspreise sinken im kommenden Jahr für Millionen Haushalte in Deutschland. Etwa die Hälfte der örtlichen Versorger geben gesunkene Großhandelspreise an ihre Kunden weiter. Der Preisrückgang bei den angekündigten Strompreissenkungen beträgt durchschnittlich 13 Prozent, bei Gas rund 15 Prozent, teilte das Vergleichsportal Verivox mit.
Das Preisniveau der örtlichen Versorger bleibt jedoch weiterhin hoch und liegt deutlich über den aktuellen Angeboten für Neukunden, so die Verivox-Analyse.
Zum Jahreswechsel 2023/24 wurden 430 Strompreissenkungen von durchschnittlich 13 Prozent angekündigt. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh entspricht das einer Entlastung von rund 287 Euro im Jahr (betrifft 16,5 Mio. Haushalte). Gleichzeitig wurden auch 55 Strompreiserhöhungen von rund 5 Prozent angekündigt, was rund 87 Euro entspricht (betrifft 2 Mio. Haushalte).
„Trotz der anstehenden Preissenkungen ist die Grundversorgung nach wie vor vergleichsweise teuer. Rund 45 Prozent der Tarife haben noch einen Arbeitspreis von über 40 Cent je Kilowattstunde“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. „Dabei gibt es mittlerweile deutlich günstigere Angebote im Markt, die den Haushalten eine deutliche Ersparnis bringen können.“
Der günstigste Stromtarif mit empfehlenswerten Vertragsbedingungen hat laut Verivox aktuell einen durchschnittlichen Preis von 28,8 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht jährlichen Stromkosten von 1.152 Euro (Drei-Personen-Haushalt, 4.000 kWh).
Beim Erdgas wurden für kommenden Januar 396 Preissenkungen von durchschnittlich 15 Prozent angekündigt. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh sinken die Heizkosten damit um rund 507 Euro pro Jahr. Gleichzeitig gibt es 43 Gaspreiserhöhungen von durchschnittlich 12 Prozent.
Wer den Gasversorger wechselt, kann deutlich bessere Preise erzielen. Eine Kilowattstunde Gas kostet beim günstigsten Angebot mit empfehlenswerten Vertragsbedingungen derzeit durchschnittlich 8,44 Cent. Die jährlichen Heizkosten belaufen sich für ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh dann auf 1.688 Euro.
© IWR, 2026
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