Offshore-Innovation von Ørsted in der Nordsee: Luxcara setzt auf Ørsteds geräuscharme Osonic-Installationen
Fredericia (Dänemark) - Der dänische Offshore-Windpionier Ørsted bringt seine geräuscharme Installationsmethode Osonic in die kommerzielle Phase. Das Unternehmen unterzeichnete einen Rahmenvertrag als bevorzugter Lieferant mit dem deutschen Energieinfrastruktur-Asset-Manager Luxcara.
Osonic ist ein jetbasiertes Monopile-Installationsverfahren, das den Unterwasserlärm erheblich reduziert und gleichzeitig Kosten einsparen soll. Die Technologie soll künftig für Offshore-Windturbinenfundamente im gesamten deutschen Portfolio von Luxcara eingesetzt werden.
Patrick Harnett, Executive Vice President und Chief Construction Officer bei Ørsted, erklärte: „Mit der Vereinbarung mit Luxcara bringen wir Osonic vom Konzept zum kommerziellen Angebot, was Ørsteds starke Innovationskraft und das Potenzial von Osonic unter Beweis stellt.“
Die Osonic-Technologie wurde über mehrere Jahre entwickelt und erstmals im Offshore-Windpark Gode Wind 3 erfolgreich eingesetzt. Dort führte der Einsatz zu einer 99-prozentigen Reduktion des Unterwasserlärms im Vergleich zu herkömmlichen Installationsmethoden. Der Geräuschpegel lag damit nur knapp über dem natürlichen Hintergrundrauschen in der Deutschen Bucht.
Holger Matthiesen, Director Offshore Wind & Green Hydrogen bei Luxcara, betonte: „Die nachgewiesene Leistung unter Bedingungen, die mit unseren Projekten vergleichbar sind, war ein entscheidender Faktor, die innovative Technologie in Betracht zu ziehen.“
Ørsted wird die Technologie lizenzieren und zugleich als Engineering-, Beschaffungs- und Bauberater für Luxcara tätig sein. Ørsteds-Osonic-Technologie wurde im Oktober 2025 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
Mit Osonic verfolgt Ørsted das Ziel, Offshore-Windprojekte effizienter, kostengünstiger und ökologisch verträglicher umzusetzen. Ørsted verfügt über eigene F&E-Kapazitäten mit einem Team aus Wissenschafts- und Ingenieursexperten, das zahlreiche Projekte betreut, und arbeitet mit über 50 Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um die besten Ideen vom Labor in die Praxis zu bringen.
© IWR, 2026
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