Offshore Windenergie in Polen: PGE und Ørsted nutzen Danziger Hafen für Offshore Windpark Baltica 2
Warschau - Die Errichtung des polnischen Offshore Windpark Baltica 2 wird vom Hafen in Danzig gesteuert. Wie die polnische PGE Baltica mitteilte, wollen PGE, Ørsted und Istrana sp. z oo angemietete Hafenflächen in Danzig für die Lagerung, Vormontage und Offshore-Installation von Turbinenkomponenten für das Baltica 2-Projekt nutzen.
"Der Pachtvertrag für das Terminal verschafft uns den für die Umsetzung des Bauprojekts des Offshore-Windparks Baltica 2 erforderlichen Platz. Das Terminal wurde nach den neuesten Industriestandards und unter Berücksichtigung der technologischen Entwicklungstrends im Bereich der Offshore-Windenergie konzipiert. Dadurch entsteht eines der wichtigsten und modernsten Installationsterminals in der Ostsee. Der Verteilhafen in Danzig ist eine großartige Gelegenheit für die Entwicklung der inländischen Lieferkette für Offshore-Windenergie in der Ostsee - sagte Dariusz Marzec, Vorstandsvorsitzender der PGE Polska Grupa Energetyczna.
Der Pachtvertrag erstreckt sich vom vierten Quartal 2026 (ab dem die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein werden) zunächst bis Ende 2028.
Vertragspartner sind Elektrownia Wiatrowa Baltica 2, das im Besitz von PGE und Ørsted ist, und Istrana, eine Zweckgesellschaft, die zu 85 Prozent dem staatlichen polnischen Entwicklungsfonds und zu 15 Prozent Baltic Hub gehört. Istrana gewann die Ausschreibung für die Pacht eines wasserbedeckten Grundstücks innerhalb der Verwaltungsgrenzen des Danziger Hafens, auf dem in den kommenden Jahren ein Installationsterminal für Offshore-Windparks errichtet werden soll.
Baltica 2 ist neben Baltica 3 eine von zwei Phasen des Offshore-Windparks Baltica. PGE und Ørsted planen, Baltica 2 mit 1,5 GW (1.500 MW) Kapazität bis Ende 2027 und Baltica 3 mit 1 GW (1.000 MW) Kapazität bis 2030 zu errichten.
Das Projekt steht unter dem Vorbehalt der endgültigen Investitionsentscheidung. Baltica 2 und Baltica 3 werden den Offshore-Windpark Baltica mit einer Gesamtkapazität von 2,5 GW (2.500 MW) bilden.
© IWR, 2026
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