Offshore-Windkraft in Australien: Victoria macht Weg frei für 2.000 MW Offshore-Windenergie
Melbourne, Australien – Der australische Bundesstaat Victoria macht Fortschritte beim Aufbau des Offshore-Windenergiesektors in Australien.
Die Regierung unter Premierministerin Jacinta Allan hat kürzlich das Offshore Wind Energy Implementation Statement 4 (IS4) vorgestellt, das detaillierte Pläne für die Errichtung von Offshore-Windpark-Projekten mit einer Gesamtleistung von 2.000 MW (2 GW) bis 2032 enthält. Ziel ist es, den Ausbau der Offshore-Windenergie voranzubringen, die Stromkosten zu senken und die Entwicklung von Wirtschaft und Gewerbe vor Ort, einschließlich neuer Arbeitsplätze zu unterstützen.
Der erste Schritt in diesem Prozess war die Einführung eines Interessenbekundungsverfahrens (ROI), das Unternehmen die Möglichkeit gibt, sich für Offshore-Wind-Machbarkeitslizenzen zu registrieren. Dieses Verfahren bildet die Grundlage für die Ausschreibungsphase (RFP), die im Lauf des Jahres durchgeführt werden soll. Ziel ist es, die Zuschläge bis spätestens Oktober 2026 zu vergeben. Im Rahmen der Ausschreibung kommt das Contract-for-Difference-Modell (CfD) zur Anwendung.
Mit Blick auf den Aufbau lokaler Lieferketten sieht das Ausschreibungskonzept in Victoria vor, dass ab dem Jahr 2032 mindestens 80 Prozent des Bedarfs an Betriebs- und Wartungsleistungen aus der Region gedeckt werden soll. Außerdem müssen 10 Prozent der Arbeitsstunden in der ersten Projektphase von Auszubildenden und Praktikanten geleistet werden.
© IWR, 2026
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