Premiere Offshore Windenergie auf der Zielgeraden: Frankreich baut ersten Offshore Windpark im Mittelmeer
Paris - Im Windschatten der viel diskutierten französischen Atomkraftwerke erfolgt in Frankreich der Ausbau der Windenergie an Land und auf dem Meer eher still und leise. Im Bereich der Offshore Windenergie sind aktuell bereits drei französische Windparks mit zusammen 1.500 MW Leistung in Betrieb, Tendenz weiter steigend.
Schon in Kürze wird Frankreich den ersten schwimmenden Offshore Windpark im Mittelmeer einweihen. DF Renewables und seine Partner haben am 19.11.2024 die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Windturbine in dem schwimmenden Offshore Windpark Grand Large (Port-Saint-Louis-du-Rhone, bei Marseille) bekannt gegeben. Die erste von drei Windturbinen (Siemens Gamesa) mit einer Leistung von 8,4 MW speist seitdem Strom in das nationale französische Stromnetz ein. Im Dezember 2024 soll das Offshore-Pilotprojekt mit einer installierten Leistung von rd. 25 MW komplett fertig gestellt sein.
Insgesamt sind derzeit drei Offshore Windparks mit zusammen rd. 1.500 MW bereits am Netz. Der erste Offshore Windpark in Frankreich, der Windpark Saint-Nazaire mit 80 Haliade GE-Turbinen (je 6 MW) und einer Gesamtleistung von 480 MW, ist bereits seit Ende 2023 in Betrieb. Mit den Offshore Windparks Fécamp (500 MW) und Saint-Brieuc (496 MW) steigt die installierte Offshore-Windkraftleistung in Frankreich im laufenden Jahr 2024 bereits auf rd. 1.500 MW.
Am 20.11.2024 erreichte die Einspeisung der drei Offshore Windparks in das französische Netz bis zu 1.441 MW. Das ist ein neues Allzeithoch für die Offshore Windenergie in Frankreich.
In den nächsten Jahren setzt sich der Ausbau der Offshore Windenergie nach den Plänen der französischen Regierung weiter fort. Bis zum Jahr 2028 sollen im Atomland Frankreich Offshore Windparks mit insgesamt 5.000 MW Leistung in Betrieb sein und Strom produzieren.
© IWR, 2026
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