RWE und Northland Power: Chinesische Dajin Offshore liefert Fundamente für bis zu 1,6 GW Nordseecluster
Hamburg - Bis zum Jahr 2030 werden in Deutschland Offshore Windparks mit einer Leistung von mindestens 30 GW in Betrieb sein. Das Joint Venture der beiden Energieversorger RWE (51%) und Northland Power (49%) plant schon jetzt den nächsten Entwicklungsschritt.
Die Unternehmen haben Dajin Offshore als bevorzugten Lieferanten für ihr bis zu 1,6 Gigawatt (GW) starkes Cluster ausgewählt, das aus vier Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee besteht. Das Unternehmen wird die Fundamente für alle 104 Offshore-Windturbinen liefern. Die Lieferungen stehen unter dem Vorbehalt der endgültigen Investitionsentscheidung für die einzelnen Phasen des Nordseecluster (A und B).
Dajin Offshore ist der größte private chinesische Herstelle von Offshore-Fundamenten, Übergangsstücken und Offshore-Türmen, teilte RWE mit.
Sven Schulemann, Geschäftsführer des Nordseeclusters bei RWE: "Dies ist der nächste
wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des 1,6-Gigawatt-Clusters. Wenn der Nordseecluster Anfang 2029 voll in Betrieb geht, wird er genug Ökostrom erzeugen
Ökostrom erzeugen, mit dem jährlich umgerechnet 1.600.000 deutsche Haushalte versorgt werden können."
Der Nordseecluster wird in zwei Phasen errichtet. Zwei Windparks, N-3.8 (bekannt als Nordsee 2) und N-3.7 (Godewind) mit einer mit einer Gesamtleistung von 660 MW befinden sich derzeit in der Genehmigungsphase. Die Installation der Fundamente auf See wird voraussichtlich 2025 beginnen, der kommerzielle Betrieb Anfang 2027 beginnen.
Von den insgesamt 104 Fundamenten sind 44 für diese erste Phase reserviert (Nordseecluster A). Zwei weitere Windparks, das sind N-3.6 (bekannt als Delta Nordsee 1&2) und N-3.5 (Nordsee 3) der zweiten Phase (Nordseecluster B) werden zusätzliche 900 MW Offshore-Windkraftleistung bringen.
© IWR, 2026
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