Stromautobahn: Bundesnetzagentur schließt Planung für Stromtrasse SuedLink ab
Bayreuth – Die Bundesnetzagentur hat den letzten fehlenden Abschnitt für die Stromleitung SuedLink festgelegt. Damit ist die Bundesfachplanung für den gesamten 700 km langen Verlauf der Gleichstromtrasse abgeschlossen und verbindlich festgelegt.
SuedLink soll als Gleichstrom-Erdkabelverbindung die windreichen Regionen Norddeutschlands mit Bayern und Baden-Württemberg verbinden. Von den fünf Teilabschnitten (A-E) fehlte am Ende noch die Planung für den Abschnitt B, das ist der Abschnitt Mittel- bis Südniedersachsen zwischen dem Ort Scheeßel (südlich der Achse Bremen und Hamburg) sowie Bad Gandersheim / Seesen (nördlich von Göttingen). Es handelt sich um zwei Leitungsvorhaben, die bis nordwestlich von Schweinfurt weitgehend parallel verlaufen. Eine Leitung endet dann in Bergrheinfeld/West südwestlich von Schweinfurt (Bayern), während die andere Leitung bis nach Großgartach, westlich von Heilbronn, in Baden-Württemberg verläuft.
„Mit der heutigen Entscheidung der Bundesnetzagentur auch für den Abschnitt B der geplanten Windstromleitung SuedLink steht jetzt ein durchgängiger, tausend Meter breiter Korridor für den Verlauf der Erdkabel von Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg verbindlich fest. Damit haben wir einen großen Meilenstein für SuedLink erreicht: den Abschluss der Bundesfachplanung“, sagte Tennet-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens. „Im nächsten Schritt erarbeiten wir die Anträge auf Planfeststellung, um den grundstücksgenauen Leitungsverlauf innerhalb des Korridors zu suchen“, so Meyerjürgens.
Parallel zum Genehmigungsverfahren haben die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW bereits die organisatorischen Voraussetzungen für die weiteren Planungen auf den Weg gebracht. So übernehmen derzeit entlang der geplanten Strecke regionale Planungsbüros die Detailplanung und es finden erste Baugrunduntersuchungen statt, um den genauen Verlauf der Erdkabel zu ermitteln.
© IWR, 2026
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