Windmarkt Südamerika: Vestas punktet mit Mega-Auftrag in Brasilien
Aarhus, Dänemark - Casa dos Ventos, einer der Pioniere und größten Investoren in der Entwicklung von Windprojekten in Brasilien, hat Vestas einen Mega-Auftrag für die zweite Stufe des Windpark-Komplexes Rio do Vento im Bundesstaat Rio Grande do Norte in Brasilien erteilt.
Das Auftragsvolumen umfasst Windenergieanlagen mit einer Kapazität von über 534 Megawatt (MW). Zusammen mit der ersten Phase des Projekts (504 MW), die sich derzeit im Bau befindet, entsteht ein Windpark-Komplex mit einer Leistung von mehr als 1.000 MW, der nach Fertigstellung das bisher größte Windprojekt in Lateinamerika sein wird.
Für das Projekt hat Vestas eine speziell abgestimmte Version von V150-4,2 MW-Windturbinen entwickelt. Um die Stromproduktion des Standorts zu maximieren und gleichzeitig möglichst niedrige Energiekosten für den Energieverbraucher zu gewährleisten, werden einige Anlagen in einem leistungsoptimierten Modus mit 4,3 MW und andere mit 4,5 MW ausgeliefert. Der Vertrag umfasst die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Windturbinen sowie einen Servicevertrag über 20 Jahre. Das Projekt wird voraussichtlich 2023 in Betrieb genommen.
Bei dem Auftrag handelt es sich um den dritten mit Casa dos Ventos innerhalb von weniger als zwei Jahren. Insgesamt liegt das Projektvolumen damit bei Windturbinen mit einer Leistung von rd. 1.200 MW. Vestas stärkt mit dem neuen Vertrag seine Präsenz in Brasilien weiter und baut den Gesamtauftragseingang aus Brasilien auf mehr als 5.500 MW aus.
Die Vestas-Aktie, die im globalen Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX gelistet ist, ist gestern mit einem leichten Tagesverlust von 0,7 Prozent mit 166,40 Euro aus dem Handel gegangen (Schlusskurs 02.12.2020, Börse Stuttgart).
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