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Sunedison und Gamesa nehmen sich 1.000 Megawatt Windkraft vor

Maryland Heights, USA / Madrid – Zwei internationale Großunternehmen der Regenerativen Energiewirtschaft wollen gemeinsam Windenergie-Projekte entwickeln. Dazu gründen der spanischen Windenergieanlage-Hersteller Gamesa und der US-amerikanische Solar- und Wind-Projektierer Sunedison ein Joint Venture.

Ziel ist die Realisierung von neuen Windparks mit einer Leistung von 1.000 Megawatt (MW) bis zum Jahr 2018. Die beiden Unternehmen, die auch im weltweiten Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX World vertreten sind, haben hierzu ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Die Partner haben vor allem Projekte in Indien und Mexiko im Auge.

Windenergie-Potenziale in Indien und Mexiko heben
An der neuen Joint-Venture-Gesellschaft sollen sich die beiden Partner jeweils zur Hälfte beteiligen. Gamesa ist darin zur Herstellung und Lieferung der Windkraftanlagen sowie für die den Betrieb und die langfristige Bereitstellung der Service-Dienstleistungen vorgesehen. Die Projekte sollen dem Joint Venture bis zum Ende der Projektentwicklung gemeinsam gehören, zum Zeitpunkt des Baus wird Sunedison diese dann erwerben. Paul Gaynor, CEO bei Sunedison, erklärte, dass man mit der Partnerschaft mit Gamesa besonders gut positioniert sei, um die Potenziale in den Märkten Indien und Mexiko zu erschließen, wo Sunedison bereits eine starke Präsenz im Solarmarkt aufgebaut habe.

Gemeinsam den Rückfluss aus Windkraft-Projekten steigern
Gamesa-CEO Xabier Etxeberria betonte, dass das neue Abkommen unter das neue Technologie-Entwicklungs-Programm des Unternehmens falle. Dieses Programm im Rahmen des Business-Plans 2015 bis 2017 soll Gamesa in die Lage versetzen, das Maximum aus seiner technischen sowie Management-Erfahrung herauszuholen. Die Kombination der Stärken der beiden Partner erschließt neue Synergien und erhöhe den Rückfluss aus den Projekten. Sunedison plant, die im Rahmen des Joint Ventures erworbenen Windkraftanlagen der Tochtergesellschaft Terraform Power zur Verfügung zu stellen. Ein endgültiges Abkommen und die Auswahl der Projekte soll bis Ende 2015 beschlossen werden.

Vor allem die Gamesa-Aktie profitiert von dieser neuen Vereinbarung. Das Papier verteuert sich im Börsenhandel am Donnerstag bislang um 3,4 Prozent auf 15,02 Euro (Stand 14:02 Uhr, Börse Stuttgart). Die Aktie von Sunedison bewegt sich hingegen kaum (-0,1 Prozent, 26,44 Euro, Stand 14:02 Uhr, Börse Stuttgart).

© IWR, 2015


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