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Chinesen kaufen On- und Offshore-Windturbinen von Vestas und GE

Paris/Peking – China ist der größte Windenergiemarkt der Welt. Zwar werden die allermeisten Turbinen im Reich der Mitte auch von chinesischen Windkraftanlagen-Herstellern produziert, doch hin und wieder kommen auch ausländische Unternehmen zum Zug.

Während der dänische Windturbinen-Hersteller und Weltmarktführer Vestas gleich drei neue Aufträge für Onshore-Windparks in China meldet, geht es bei General Electric (GE) aus den USA lediglich um drei Turbinen. Doch diese drei Anlagen haben es in sich, denn sie sollen in einem Demoprojekt für die Offshore-Windenergie im chinesischen Meer zum Einsatz kommen.

GE liefert drei Offshore-Anlagen Typ Haliade nach China
GE Renewable Energy hat den Zuschlag für die Lieferung von drei Offshore-Windenergieanlagen der 6-Megawatt-Klasse vom chinesischen Versorger Chinese Fuqing Haixia Electricity Generation Company, einem Joint Venture von China Three Gorges und Fujian Energy, erhalten. Die Windturbinen des Typs HaliadeTM 150-6MW sind für das Offshore-Demonstrationsprojekt Fujian Xinghua Gulf mit insgesamt 73 Megawatt (MW) Leistung vorgesehen. Der Vertrag beinhaltet auch den technischen Support sowie eine zwei Jahre dauernde Servicevereinbarung.

GE Renewable Energy ist bei diesem Demo-Projekt einer von mehreren Anlagen-Herstellern. John Lavelle, CEO des Offshore-Windgeschäfts bei GE hob hervor, dass sein Unternehmen der einzige Offshore-Turbinen-Hersteller sei, der nach Fertigstellung Offshore-Turbinen sowohl in China als auch in Amerika und Europa installiert hat. Die Gondeln werden in Frankreich produziert, die Türme in China und die Rotorblätter in Dänemark. Laut GE soll die Installation der Offshore-Anlagen im Schlussquartal 2017 erfolgen.

Vestas punktet mit drei Onshore-Projekten in China
Gleich drei Windparks baut Vestas in China. Bei zwei der neuen Projekte werden auf Kundenwunsch weder der Auftraggeber noch die genauen Anlagenarten genannt. Es geht bei diesen beiden Aufträge um Windparks mit einer Leistung von 55 und 48 MW. In beiden Fälle soll die Lieferung im dritten Quartal 2017 beginnen. Der langjährige Vestas-Kunde HECIC-New Energy hat zudem 24 Anlagen des Typs V110-2.0 MW für den 48 MW großen Windpark Liutai in der Provinz Hebei im Nordosten des Landes bestellt. Bei dem Projekt werden, ebenso wir das weitere 48-MW-Projekt, Anlagen eine Nabenhöhe von 137 Metern gewählt. Das sind laut Vestas die höchsten Türme, die in China bei Windenergieanlagen bislang zum Einsatz kommen. Zusammen erreichen die neuen China-Aufträge, die Vestas alle am Mittwoch meldete eine Gesamtleistung von 151 MW.

© IWR, 2017

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30.03.2017

 



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