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Offshore Windpark Triton Knoll erreicht Financial Close

© Innogy© InnogyEssen - Die Projekt-Finanzierung für den gewaltigen Offshore Windpark Triton Knoll in Höhe von rd. 1,8 Milliarden britischen Pfund ist gesichert. Damit kann der Windpark vor der britischen Ostküste gebaut werden, teilte der Energieversorger Innogy mit.

Mit dem Financial Close für das Offshore Projekt Triton Knoll sind alle Weichen gestellt, um im September mit dem Bau des landseitigen Netzanschlusses zu beginnen. Das 860 Megawatt-Projekt soll mit 90 Windkraftanlagen des Herstellers MHI-Vestas bis 2021 realisiert werden.

Banken-Konsortium stellt Milliarden-Finanzierung – neue Gesellschafter
Ein Konsortium aus 15 internationalen Banken stellt eine Finanzierung in Höhe von rund 1,75 Milliarden britische Pfund bereit, umgerechnet akt. 1,94 Mrd. Euro. Zu den Kapitalgebern gehören: Sumitomo Mitsui Banking Corporation, ABN AMRO Bank N.V., MUFG Bank, Ltd., KfW IPEX-Bank, ING Bank N.V., Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Natixis, Bayerische Landesbank, National Westminster Bank Plc, Lloyds Bank plc, Skandinaviska Enskilda Banken AB, Commerzbank Aktiengesellschaft, BNP Paribas, Landesbank Baden-Württemberg und die Londoner Niederlassung der Banco Santander S.A. Als Finanzberater für das Projekt fungierte die MUFG Bank Ltd, Linklaters LLP als Rechtsberater.
Mitte August 2018 hatte Innogy bestätigt, dass das Projekt Triton Knoll mit zwei neuen Partnern vorangetrieben werden soll. Die neuen Gesellschafter werden die japanischen Energieversorger J-Power (25%) und Kansai Electric Power Co., Inc. (16%). Die Mehrheitsbeteiligung (59%) bleibt bei Innogy, das Unternehmen steuert sowohl Bau als auch Betrieb und Instandhaltung des Windparks im Namen der Projektpartner.

Turbinen-Liefervertrag mit MHI Vestas
In Vorbereitung auf die Bauphase sind nun alle Verträge mit Hauptlieferanten geschlossen worden. Die Hauptlieferanten sind: MHI Vestas, 3SF (Sif Netherlands B.V. und Smulders Projects Belgium N.V), NKT und Boskalis Subsea Cables and Flexibles (vorher VBMS), GeoSea, J Murphy & Sons, Siemens Transmission and Distribution, Seaway Heavy Lifting. Das Herzstück des Windparks sollen 90 Windenergieanlagen vom Typ V164 der Firma MHI Vestas werden. Diese Turbinen mit je 9,5 MW installierter Leistung zählen zu den derzeit leistungsstärksten und effizientesten Windkraftanlagen der Welt. Der Turbinenliefervertrag sieht vor, dass MHI Vestas die vollständige Vormontage der Turbinen im britischen Hafen Teesside durchführen wird.

Baubeginn in Kürze – Stromliefervertrag mit Ørsted
Vorbereitende Arbeiten zur Bereitstellung des landseitigen Netzanschlusses sind bereits angelaufen, u.a. eine 57 Kilometer lange unterirdische Kabeltrasse. Die eigentliche Bauphase soll im September beginnen, die Windkraftanlagen werden voraussichtlich ab Ende 2019 / Anfang 2020 errichtet. Nach aktueller Planung soll im Jahr 2021 mit der Inbetriebnahme des Windparks begonnen werden.

Für den Offshore-Windpark Triton Knoll wurde mit Ørsted ein Stromlieferungsvertrag (Power Purchase Agreement - PPA) über 15 Jahre unterzeichnet, in dessen Rahmen das Unternehmen 100 Prozent des vom Windpark Triton Knoll erzeugten Stroms abnehmen wird, teilte Innogy mit.

© IWR, 2018


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04.09.2018