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RWE in erster US-Offshore-Windauktion für Flächen im Golf von Mexiko erfolgreich

© RWE© RWEBoston, USA / Essen - Nachdem lange die Märkte in europäischen Ländern wie Dänemark, Deutschland, den Niederlanden oder Großbritannien als Wiege der Offshore-Windenergie im Zentrum standen, gewinnt der Ausbau mittlerweile weltweit an Dynamik. Davon profitiert auch der Energiekonzern RWE, der in den USA einen weiteren wichtigen Auktionserfolg erzielt hat.

Während China innerhalb weniger Jahre den Sprung an die Spitze der weltweiten Offshore-Windenergiemärkte gelungen ist, zieht die Entwicklung in den USA langsam nach. Aber auch hier zeichnet sich vor dem Hintergrund der staatlichen Ausbaupläne in den nächsten Jahren auf eine Offshore-Leistung von 30.000 MW (30 GW) bis zum Jahr 2030 ein gewaltiges Marktwachstum ab. Mit dem Zuschlag in der ersten Auktion des US-Innenministeriums für Offshore-Windflächen im Golf von Mexiko verbucht RWE einen wichtigen Erfolgt für den weiteren Ausbau des Anlagenportfolios.

RWE US-Windportfolio wächst durch Auktionserfolg um 2.000 MW
In der Auktion, die vom Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) durchgeführt wurde, sind insgesamt drei Pachtgebiete mit einem Potenzial für Offshore-Windprojekte mit einer installierten Gesamtkapazität von über 3.700 MW (3,7 GW) vergeben worden.

Der Essener Energiekonzern RWE hat sich dabei die Fläche OCS-G 37334 mit einem Gebot von 5,6 Millionen US-Dollar gesichert. Das Areal befindet sich 44 Meilen vor der Küste von Louisiana in Wassertiefen von 10 bis 20 Metern. Das Pachtgebiet hat das Potenzial für die Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 2.000 MW (2 GW). Das Projekt soll in Abhängigkeit von erteilten Genehmigungen bis Mitte der 2030er Jahre in Betrieb gehen.

„Seit unserem Eintritt in den US-Offshore-Markt im vergangenen Jahr haben wir unsere Präsenz zügig ausgebaut. Wir werden unsere mehr als 20-jährige Expertise entlang der gesamten Wertschöpfungskette nutzen, um Offshore-Wind als eine neue Energiequelle im Golf von Mexiko zu erschließen“, so Sven Utermöhlen, CEO RWE Offshore Wind.

Im Rahmen des Klima-Aktionsplans von Gouverneur John Bel Edwards hat sich Louisiana zum Ziel gesetzt, bis 2035 eine Offshore-Windkapazität von 5.000 MW (5 GW) zu erreichen. RWE hat sich bereits früh in der Entwicklung der Offshore-Windindustrie in der Region engagiert, unter anderem durch eine Zusammenarbeit mit Greater New Orleans, Inc., um die Integration der Zulieferkette in Louisiana zu beschleunigen und Unternehmen zu identifizieren, die auch in der Offshore-Windbranche aktiv werden könnten.

USA für RWE-Strategie von zentraler Bedeutung
Die USA spielen eine Schlüsselrolle in der Strategie von RWE, das Geschäft mit Erneuerbaren Energien auszubauen. Im Jahr 2022 war RWE bereits in zwei Offshore-Auktionen erfolgreich und hat sich Meeresflächen an beiden Küsten der USA gesichert. An der Ostküste entwickelt RWE in einem Joint Venture mit National Grid Ventures Community Offshore Wind ein Offshore-Projekt mit einem Potential für eine Kapazität von mehr als 3.000 MW (3 GW). In Kalifornien arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung eines der ersten schwimmenden Offshore-Windprojekte im kommerziellen Maßstab mit einem Potenzial für eine Leistung von 1.600 MW (1,6 GW).

Mit einer installierten Leistung von 8.000 MW (8 GW) ist RWE das viertgrößte Unternehmen für Erneuerbare Energien in den USA und der zweitgrößte Eigentümer und Betreiber von Solaranlagen. Die 1.500 RWE-Mitarbeiter vor Ort entwickeln derzeit Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 24.000 MW (24 GW), eine der größten Entwicklungs-Pipelines in den Vereinigten Staaten.

© IWR, 2023


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