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Nordex erreicht Rekordwerte in Q4/2025 – Aktie springt um 19 Prozent auf über 41 Euro

© Nordex SE / Ulrich Mertens© Nordex SE / Ulrich MertensHamburg – Die Nordex SE hat mit ihren heute veröffentlichten Q4- und Jahreszahlen für 2025 nicht nur sämtliche finanziellen und operativen Ziele erreicht, sondern in mehreren Bereichen neue Bestmarken gesetzt. Der Aktienkurs reagierte mit einem kräftigen Anstieg von fast 19 Prozent auf über 41 Euro – ein Niveau, das seit der frühen 2000er-Phase nicht mehr erreicht wurde.

Vor allem im Schlussquartal zeigte sich die Dynamik der Geschäftsentwicklung deutlich. Die Nordex Group steigerte ihre Auftragseingänge sowie die Profitabilität spürbar und übertraf dabei die eigenen Margenziele. Zugleich signalisiert der Ausblick auf 2026 eine Fortsetzung des profitablen Wachstumskurses.

Ergebnisse im vierten Quartal 2025 – Auftragseingang steigt um 9,2 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro
Im Berichtsquartal erhöhte die Nordex SE den Auftragseingang auf 3,2 Mrd. Euro (4Q/2024: 2,9 Mrd. Euro). Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro zu (4Q/2024: 2,2 Mrd. Euro). Das EBITDA verbesserte sich deutlich auf 307 Mio. Euro bei einer Marge von 12,1 Prozent (4Q/2024: 106,9 Mio. Euro; Marge: 4,9 Prozent). Der Quartalsüberschuss belief sich auf 184 Mio. Euro (4Q/2024: 17,5 Mio. Euro). Der freie Cashflow erreichte im Schlussquartal 565 Mio. Euro (4Q/2024: 271 Mio. Euro).

Im Gesamtjahr 2025 erzielte die Nordex SE einen Konzernumsatz von 7,6 Mrd. Euro (2024: 6,5 Mrd. Euro) bei einer EBITDA-Marge von 8,4 Prozent (2024: 5,8 Prozent). Der Auftragseingang summierte sich im Gesamtjahr 2025 auf den neuen Rekordwert von 9,3 Mrd. Euro (2024: 8,5 Mrd. Euro) und unterstreicht die starke Marktdynamik. Der Jahresüberschuss verbesserte sich deutlich auf 274 Mio. Euro (2024: 18 Mio. Euro).

Der freie Cashflow erreichte 863 Mio. Euro im Gesamtjahr 2025 (2024: 145 Mio. Euro). Der Auftragsbestand belief sich zum Jahresende auf 16,1 Mrd. Euro (31.12.2024: 12,8 Mrd. Euro) und sichert damit eine hohe Visibilität für die kommenden Jahre.

Produktionszahlen und Segmententwicklung
Im vierten Quartal 2025 produzierte Nordex Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 3.202 MW und steigerte damit die Produktion um 27,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (4Q/2024: 2.519 MW). Die Rotorblattproduktion ging aufgrund vorübergehender Verzögerungen bei einem Zulieferer in der Türkei leicht um 0,7 Prozent auf 1.587 Einheiten zurück (4Q/2024: 1.598 Einheiten). Davon entfielen 447 Rotorblätter auf die Eigenfertigung (4Q/2024: 399 Einheiten), während 1.140 Einheiten extern bezogen wurden (4Q/2024: 1.199 Einheiten).

Die Installationsleistung zog ebenfalls deutlich an: Im vierten Quartal 2025 errichtete die Gruppe 376 Windenergieanlagen in 20 Ländern mit einer Gesamtleistung von 2.083 MW. Im Vergleich dazu waren es im Vorjahresquartal 283 Anlagen in 18 Ländern mit 1.660 MW. Regional entfielen 86 Prozent der installierten Leistung auf Europa, 9 Prozent auf die Region „Rest der Welt“ und 5 Prozent auf Nordamerika.

Die hohe operative Auslastung schlug sich entsprechend in der Segmententwicklung nieder. Im Segment Projekte stieg der Umsatz um 17,7 Prozent auf rund 2,3 Mrd. Euro (4Q/2024: 2,0 Mrd. Euro). Das Servicegeschäft legte um 3,1 Prozent auf 240 Mio. Euro zu (4Q/2024: 233 Mio. Euro) und unterstreicht damit die stabile Entwicklung des margenstärkeren Geschäftsbereichs.

Ausblick auf 2026 und mittelfristige Ziele
Für 2026 erwartet Nordex einen Konzernumsatz zwischen 8,2 und 9,0 Mrd. Euro (2025: 7,6 Mrd. Euro) bei einer EBITDA-Marge von 8,0 bis 11,0 Prozent (2025: 8,4 Prozent). Die Working-Capital-Quote soll weiterhin unter minus 9 Prozent liegen (31.12.2025: minus 12,4 Prozent), die Investitionen sind mit rund 200 Mio. Euro geplant.

Angesichts der starken Geschäftsentwicklung hebt das Unternehmen zudem sein mittelfristiges EBITDA-Margenziel auf 10,0 bis 12,0 Prozent an (bisheriges Ziel: rund 8 Prozent) und unterstreicht damit den Anspruch auf eine nachhaltig verbesserte Profitabilität.

© IWR, 2026


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25.02.2026

 



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