31 Prozent erneuerbare Energien: Malaysia sieht sich beim Ausbau erneuerbarer Energien bis 2025 auf Kurs
Kuala Lumpur, Malaysia - Bislang basiert ein großer Teil der Energieversorgung in dem südostasiatischen Staat Malaysia noch auf fossilen Brennstoffen. Malaysia ist nach den Daten der Asia Natural Gas & Energy Association einer der größten Öl- und Gasproduzenten im asiatisch-pazifischen Raum und war 2023 der fünftgrößte Exporteur von Flüssigerdgas weltweit.
Die von Premierminister Anwar Ibrahim Mitte 2023 angekündigte nationale Roadmap für die Energiewende (National Energy Transition Roadmap - NETR) würde diesen Mix erheblich verändern. Im Rahmen der Roadmap verfolgt Malaysia ehrgeizige Ziele für eine Energiewende: Bis 2050 sollen die Emissionen auf Netto-Null sinken. Der NETR sieht dabei eine schrittweise Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien vor: Bis 2025 sollen es 31 Prozent, bis 2035 soll der Anteil bei 40 Prozent und 2050 sogar bei 70 Prozent liegen.
Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien setzt Malaysia dabei auch auf grüne Mobilität, Energiespeicherung, Wasserstoff und andere Optionen wie die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung. Zusätzlich zu den positiven Effekten für die Umwelt und den Klimaschutz will die Regierung von Malaysia von der Energiewende aber auch ökonomisch profitieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft steigern.
Nach einem Bericht von Malaysias Tageszeitung The Sun ist Malaysia derzeit offensichtlich auf Kurs, um das erste NETR-Ziel zu erreichen. Wie Malaysias Minister für Wissenschaft, Technologie und Innovation Chang Lih Kang laut The Sun jetzt im Rahmen des I-Nation Global Summits 2024 sagte, befindet sich das Land auf dem besten Weg, seine Kapazität an erneuerbaren Energien bis 2025 auf 31 Prozent des nationalen Energiemixes zu erhöhen. Dies werde Malaysia zu einem Schlüsselakteur beim grünen Wandel in der Region machen, so Lih Kang im Rahmen der Veranstaltung weiter.
© IWR, 2026
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