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Analyse: Stromkosten für E-Autos im Schnitt 90 Prozent günstiger als Benzin

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München - Das Vergleichsportal Check 24 hat in einer aktuellen Analyse der jährlichen Stromkosten von Familien auch einen Vergleich der Stromkosten für ein E-Auto mit den Benzinkosten bei einem konventionellen Fahrzeug vorgenommen.

Demnach ergeben sich bei einer mittleren jährlichen Fahrleistung von 11.387 Kilometern bei einem durchschnittlichen, nach ADAC-Auswertungen ermittelten, Stromverbrauch von 20,7 Kilowattstunden (kWh) pro 100 Kilometer Stromkosten in Höhe von rund 730 Euro pro Jahr. Im Vergleich dazu liegen die Benzinkosten bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 7,8 l pro 100 km auf der Grundlage des aktuellen Benzinpreises bei 1.385 Euro pro Jahr. Das sind rund 90 Prozent höhere Kosten für das Tanken eines Benziners als für das Tanken des Elektrofahrzeugs.

Viele Verbraucher liegen beim Vergleich zwischen Strom- und Benzinkosten falsch. Für alle, die ihr Fahrzeug zu Hause aufladen, lassen sich die Kosten durch die Wahl eines günstigen Stromanbieters enorm reduzieren, so Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei Check 24.

Trotz der vergleichsweise geringen Tankkosten für E-Autos beim Laden zu Hause haben nach einer YouGov-Umfrage im Auftrag von Check 24 nur zehn Prozent der Befragten, die sich in den vergangenen zwölf Monaten einen Pkw gekauft haben oder dies planen, ein Elektroauto gekauft oder planen dies. Mit 50 Prozent haben sich die meisten für einen Benziner entschieden bzw. planen den Kauf, bei 22 Prozent fällt die Wahl auf einen Pkw mit Dieselmotor und bei 13 Prozent auf einen Hybrid.

Hinweis
Der Berechnung liegt bei den Stromkosten der Check 24 Strompreisindex zugrunde. Dieser berücksichtigt nach Angaben des Vergleichsportals pro Netzgebiet den Preis des Grundversorgungstarifs, den jeweils günstigsten Tarif des Grundversorgers sowie den jeweils günstigsten Tarif der zehn preiswertesten Alternativanbieter. Die Preisberechnung basiert auf dem durchschnittlichen Jahresverbrauch eines Vierpersonenhaushalts (4.250 kWh) und erfolgt einmal im Monat. Die Gewichtung wird jährlich anhand des Monitoringberichts der Bundesnetzagentur angepasst. Durch die Nutzung von öffentlichen Ladesäulen können höhere Kosten entstehen.

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20.08.2021