Atomausstieg: Belgien setzt auf Ausbau der Offshore-Windenergie
Münster - Die belgische Regierung hat angekündigt, bis 2025 aus der Atomenergie aussteigen zu wollen. Ein entsprechendes Abkommen zur Stilllegung der aus Sicherheitsgründen umstrittenen belgischen Reaktoren in Doel und Tihange bis zum Jahr 2025 wurde Ende März unterzeichnet. Teil der Atomenergie-Ausstiegsstrategie ist einem Bericht von Reuters zufolge ein deutlicher Ausbau der Offshore-Windenergie in Belgien.
Derzeit verfügt Belgien über vier Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von knapp 900 MW. Bis 2020 soll die Kapazität nach den Plänen der Regierung auf 2.200 MW und bis 2030 auf 4.000 MW ausgebaut werden, so Reuters. Dazu soll nach 2020 ein etwa 220 Quadratkilometer großes Areal in der Nähe zu Frankreich erschlossen werden.
© IWR, 2026
MLK setzt auf regionale Wertschöpfung: MLK baut Bürgerbeteiligung an Windenergieprojekten über Nachrangdarlehen aus
Scatec-Aktie unverändert: Scatec startet Aktienrückkauf für Mitarbeiter-Aktienprogramm
Nordex-Aktie legt um über 3 Prozent zu: Nordex sichert sich 255 MW Neuaufträge aus Deutschland
Vestas sichert sich neue Windkraftaufträge: Vestas liefert Turbinen mit 183 MW für vier Projekte in Deutschland und Großbritannien – Aktie gibt nach
Autonome Fähre für die Kieler Förde: Bund fördert emissionsfreies Fährprojekt CAPTN mit 3,3 Millionen Euro
Das könnte Sie auch noch interessieren
Energieberufe.de - Das digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft
Energiejobs-Newsletter mit aktuellen Stellenangeboten
Stromrechner - Anbieter wechseln und Geld sparen
30.04.2018


