Baywa r.e. steigt in Betriebsführung eigenständiger Großspeicher ein: Baywa r.e. erhält achtjährigen Servicevertrag für Batterieprojekt Alfeld in Niedersachsen
München - Baywa r.e. hat sich einen langfristigen Servicevertrag für das Batteriespeicherprojekt Alfeld in Niedersachsen gesichert. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde mit dem dänischen Investmentfonds Scale Fund ein achtjähriger Vertrag über Asset-Operations-Dienstleistungen abgeschlossen.
Das Projekt gehört mit einer Leistung von 137 MW und einer Kapazität von 282 MWh zu den größten Batteriespeichersystemen in Deutschland. Die Anlage befindet sich derzeit im Bau. Die kommerzielle Inbetriebnahme ist nach Unternehmensangaben für Anfang des dritten Quartals geplant. Der Speicher soll vor allem Systemdienstleistungen wie Primärregelleistung bereitstellen und damit zur Stabilität des Stromnetzes beitragen.
Für Baywa r.e. markiert das Projekt den Einstieg in die Betriebsführung eigenständiger Großbatteriespeicher. Bislang hatte das Unternehmen Batteriesysteme ausschließlich in Hybridprojekten gemeinsam mit Wind- und Solaranlagen betrieben.
COO Dr. Daniel Gäfke bezeichnete den Vertragsabschluss als „bedeutenden Meilenstein für Baywa r.e. in der Betriebsführung von Batteriespeichersystemen in Deutschland und darüber hinaus“.
Auch Simon Slapka, Geschäftsführer der Baywa r.e. Data Services GmbH, hob die technische Komplexität hervor. „Batteriespeichersysteme sind eine Wissenschaft für sich und noch eine relativ junge Technologie“, erklärte er. Der Ansatz des Unternehmens verbinde technologische Expertise mit digitalen Methoden im Asset Management und der Zusammenarbeit mit Softwarespezialisten wie TWAICE.
Scale-Fund-Geschäftsführer Poul Mogensen betonte die Bedeutung großer Batteriespeicher für die Integration erneuerbarer Energien. Das Projekt Alfeld werde „Teil der kritischen Infrastruktur sein und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieagenda leisten“.
© IWR, 2026
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