Beim 3-Jahresplan auf Kurs: Serbische Regierung startet zweite Auktion zum Ausbau erneuerbarer Energien
London, UK - Serbien hat den Start der zweiten Auktion des Landes im Bereich erneuerbare Energien über eine Gesamtleistung von bis zu 425 MW bekannt gegeben. Ausgeschrieben werden Windkraftprojekte mit einem Ausschreibungsvolumen bis zu 300 MW und PV-Projekte mit bis zu 124,8 MW.
Vorgesehen ist eine Unterstützung der bezuschlagten Projekte im Rahmen von Differenzkontrakten (CfD) über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die genehmigten Höchstgebotspreise werden bei 79 Euro / MWh für Windenergie- und 72 Euro / MWh für Solarenergie-Projekte liegen.
Der Start der Ausschreibung erfolgte im Rahmen einer technischen Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Bergbau und Energie und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die von der Schweizer Regierung mit einem Zuschuss des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) unterstützt wurde.
Die EBRD unterhält nach eigenen Angaben eine langjährige Partnerschaft mit den serbischen Behörden, die darauf abzielt, wettbewerbsorientierte Beschaffungsprozesse für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien einzuführen und Regulierungsreformen im Energiesektor umzusetzen, um diese Auktionen zu ermöglichen. Das daraus resultierende CfD-System hat sich als Anreiz für Investitionen in erneuerbare Energien erwiesen, da es den Entwicklern stabile Einnahmen bietet.
„Nach dem Erfolg der letztjährigen Auktion ist dieser zweite Schritt zur Erfüllung des von Serbien angekündigten Dreijahresplans von 1 300 MW ein wichtiges Signal an Investoren und alle Marktteilnehmer über das Engagement des Landes für den Ausbau der Wind- und Solarenergie. Ein Engagement, das wir auch in den kommenden Jahren durch weitere Investitionen, technische Hilfe und politische Beratung unterstützen wollen“, kommentiert Matteo Colangeli, EBRD-Regionaldirektor für den Westbalkan, den Auktionsstart.
„Wir gehen davon aus, dass die Investoren auch bei dieser Auktion wieder großes Interesse zeigen werden und dass die gesamte Quote ausgeschöpft wird, sowohl für Windenergie als auch für Solarenergie, und wir hoffen auf noch wettbewerbsfähigere und niedrigere Preise, da wir einen großen Wettbewerb erwarten“, so Dubravka ?edovi? Handanovi?, Ministerin für Bergbau und Energie.
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