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Genehmigung: Offshore Hafen Cuxhaven wird erweitert

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Cuxhaven - Für den Ausbau der Offshore Windenergie in der Nordsee ist der Seehafen Cuxhaven eine der zentralen Drehscheiben. Vor allem, nachdem Siemens Gamesa 2018 in Cuxhaven die neue Produktionsstätte für Offshore Windkraftanlagen fertig gestellt hat.

Speziell für die Verschiffung von Offshore Windturbinen und Bauteilen in die ganze Welt wurde im Jahr 2018 der Liegeplatz 4 in Cuxhaven eingeweiht. Jetzt hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) den Lückenschluss zwischen Europakai und Offshore-Basishafen genehmigt. Die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) erhält den Planfeststellungsbeschluss von der zuständigen Behörde.

Mit dem Antrag ist die Hafengesellschaft NPorts auf den steigenden Bedarf an Umschlagskapazität eingegangen. Am Europakai sind nicht nur die Liegeplätze 1 bis 3 ausgelastet, auch beim 2018 in Betrieb genommenen Liegeplatz 4 ist eine vollständige Auslastung absehbar. In Zukunft soll deshalb zwischen dem Europakai und der Offshore-Basis noch mehr Umschlagsfläche entstehen.

Die Länge der Kaimauern der geplanten Liegeplätze 5-7 beträgt 1257 Meter. Die dahinter liegende Fläche umfasst ca. 28 Hektar. Nach der Fertigstellung des Lückenschlusses hätten die Stromliegeplätze vom Liegeplatz 1 bis zum Liegeplatz 9 eine zusammenhängende Gesamtlänge von rund 3,6 km.

© IWR, 2020

11.03.2020