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Internationale Windmärkte: Vestas sichert sich Aufträge aus Argentinien und Italien

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São Paulo, Brasilien / Madrid, Spanien - Der dänische Windenergie-Riese Vestas hat in dieser Woche Aufträge für Windparks in Argentinien und Italien bekannt gegeben. Die Aktie kann nicht profitieren.

Der RENIXX-Konzern Vestas hat einen 86-MW-Auftrag aus Argentinien für die zwei Windparkprojekte Mataco III und Vivoratá erhalten. Die Standorte befinden sich in der Nähe der Städte Bahia Blanca und Mar del Plata in der Provinz Buenos Aires. Auftraggeber ist Petroquímica Comodoro Rivadavia S.A. (PCR), ein argentinisches Unternehmen, das in den Bereichen regenerative Energieerzeugung, Öl- und Gasexploration und -produktion sowie Zementproduktion und -vertrieb tätig ist. Die Order umfasst 19 Turbinen des Typs V150-4,5 MW sowie einen 30-Jahres-Servicevertrag. Die Lieferung der Anlagen ist für das erste Quartal 2023 geplant, die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2023 vorgesehen. Gemeinsam haben Vestas und PCR bereits Windparks mit einer Gesamtleistung von 330 MW gebaut. Vestas hat in Argentinien nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 50 Prozent und festigt mit dem neuen Auftrag seine führende Position in dem südamerikanischen Land.

Einen weiteren Auftrag hat Vestas für den italienischen Windpark Windpark Licata auf Sizilien erhalten. Auftraggeber für das 30 MW-Projekt ist der mit Hauptsitz in Bremen ansässige Projektentwickler Wpd. Der Auftrag umfasst die Lieferung und Installation von sieben V150-4,2-MW-Windturbinen, von denen sechs im optimierten 4,3-MW-Modus geliefert werden, sowie einen 15-jährigen Servicevertrag. Die Lieferung der Turbinen ist für das dritte Quartal 2023 geplant, die Inbetriebnahme soll im vierten Quartal 2023 erfolgen.

Mit diesem Projekt hat sich Vestas mehr als 1.600 MW an Aufträgen aus Auktionen in Italien gesichert, wo das Unternehmen nach eigenen Angaben seit 1991 mehr als 4.700 MW installiert hat und damit einen Marktanteil von mehr als 40 Prozent hält.

Die Aktie von Vestas steht am Wochenanfang unter Druck. Bis Dienstagabend büßt der Kurs 7,9 Prozent auf 26,63 Euro ein (15.03.2022, Schlusskurs, Börse Stuttgart), erholt sich danach aber wieder bis auf 28,57 Euro (17.03.2022, Schlusskurs, Börse Stuttgart). Im heutigen Handel dreht der Kurs ins Minus, aktuell steht die Aktie mit einem Verlust von 3,9 Prozent bei 27,47 Euro (18.03.2022, 12:26 Uhr, Börse Stuttgart).

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18.03.2022