Machbarkeits-Studie: BASF und Yara prüfen Anlage für blaues Ammoniak an der US-Golfküste
Waterloo - Der Chemiekonzern BASF und Yara Clean Ammonia planen eine Produktionsanlage zur Herstellung von CO2-reduziertem Ammoniak in den USA. Das "blaue" Ammoniak wird mittels Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) hergestellt.
Die Unternehmen prüfen die Machbarkeit einer Anlage mit einer Gesamtkapazität von 1,2 bis 1,4 Millionen Tonnen pro Jahr. Das während der konventionellen Ammoniak-Herstellung anfallende CO2 soll abgeschieden und dauerhaft im Boden gespeichert werden.
Dies würde es Yara ermöglichen, ihre Kunden mit blauem Ammoniak mit einem deutlich reduzierten CO2-Fußabdruck zu versorgen. Für BASF würde die neue Anlage eine Rückwärtsintegration darstellen, um die Nachfrage des Unternehmens nach kohlenstoffarmem Ammoniak zu decken und den CO2-Fußabdruck der ammoniakbasierten BASF-Produkte zu verringern.
© IWR, 2026
Stellenangebot: BSD Bildungs- und Servicezentrum GmbH sucht Vom Monteur zum Ausbilder (m/w/d) Energiequelle setzt auf Artenschutz und regionale Beteiligung: Energiequelle nimmt Windpark Loop/Schönbek in Betrieb
Erster VSB-Windpark in Niedersachsen: VSB startet Bau von Repowering-Projekt Liethe-Lehmden
Energiequelle Windpark Weddelbrook am Netz: Energiequelle nimmt Windprojekt mit Vestas V150-Anlagen in Betrieb
PNE und Enercon setzen auf Wind+Storage: PNE und Enercon planen Energiepark mit 98 MW Windleistung in Brandenburg
Qualitas Energy trennt Bestands- und Neugeschäft: Qualitas Energy richtet sich strategisch neu aus - Navaris wird neue Marke für das Bestandsgeschäft
Das könnte Sie auch noch interessieren
Klimawandel: Klimaerwärmung gab es schon mal, aber kein 7 Mrd. Menschen
Stromstatisik- Erzeugung, Import, Export Deutschland
Welche Windberufe gibt es
30.06.2023


