Mit KI und Automatisierung: Forschende entwickeln neue Batteriematerialen ohne Lithium deutlich schneller
Ulm - Im Exzellenzcluster POLiS (Post Lithium Storage) betreiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Batterieforschung an Zukunftsbatterien, die leistungsfähiger, zuverlässiger, nachhaltiger und umweltfreundlicher sind als die derzeitigen Lithium-Ionen-Batterien. Dazu bündeln das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Ulm sowie die assoziierten Partner Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und Universität Gießen ihre Kompetenzen im Exzellenzcluster.
Um neue Batteriematerialien auf Basis von Natrium, Magnesium und Calcium und ohne Lithium erfolgreich entwickeln zu können, sind unzählige Kombinationsmöglichkeiten zu prüfen und zu testen. Einen wichtigen Baustein zur Erforschung der Lithium-Alternativen stellt die erste automatisierte Plattform zur beschleunigten Batteriematerial-Entwicklung dar.
„Unsere Anlage ist in der Lage, rund um die Uhr Batterien zu bauen, tausende Grenzflächen zu analysieren, mithilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) auszuwerten und neue Versuche zu planen. Neben der Beschleunigung durch Automatisierung kann durch die Algorithmen und KI eine zusätzliche, um den Faktor 10 schnellere, Optimierung erreicht werden und vielversprechende Batteriematerialien schneller und kostengünstiger zur Marktreife gebracht werden“, so Tenure-Track-Prof. Helge Stein (KIT), Forschungsbereichssprecher bei POLiS.
© IWR, 2026
EJ: gunnercooke GmbH sucht Associate (m/w/d) Energiewirtschaftsrecht Nordex-Aktie markiert neues Jahreshoch: Nordex sichert sich 189-MW-Auftrag von OX2 für Windpark Fageråsen in Schweden
Speicher als integraler Baustein von RWE-Strategie: RWE investiert in größten Batteriespeicher Niedersachsens in Lingen
Energiemesse E-world in Essen: E?world 2026 verbindet globale Impulse mit kommunaler Umsetzungskraft
Iberdrola setzt auf PPAs: Iberdrola bleibt Marktführer bei langfristigen Stromverträgen in Europa
Betrieb und Instandhaltung von regenerativen Energiesystemen: FGW startet öffentliche Konsultation zur neuen TR 7 Rubrik B1 für Nachweisprüfung
Das könnte Sie auch noch interessieren
EU-Windenergie-Stromerzeugung
Klimawandel: Klimaerwärmung gab es schon mal, aber kein 7 Mrd. Menschen
Stromstatisik- Erzeugung, Import, Export Deutschland
07.02.2023


