Nordex-Jahresprognose bestätigt: Nordex auch im dritten Quartal operativ in der Gewinnzone
Hamburg - Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex hat im dritten Quartal 2023 den operativen Gewinn ausgebaut und die Jahresprognose 2023 bestätigt. Das Ergebnis auf Basis EBITDA kletterte im dritten Quartal 2023 auf 48 Mio. Euro (3Q 2022: minus 27 Mio. Euro), nach dem das Unternehmen im zweiten Quartal 2023 mit 0,6 Mio. Euro den Breakeven erreicht hatte.
Auf Basis der zurückliegenden neun Monate des Geschäftsjahres 2023 stieg der Nordex-Umsatz um 16 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro (9M/2022: 3,9 Mrd. Euro). Der operative Verlust auf Basis EBITDA verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr (9M 2022: minus 200 Mio. Euro) deutlich auf minus 67 Mio. Euro.
Per Ende September 2023 verfügte die Nordex Group über einen hohen Auftragsbestand von knapp 10,2 Mrd. Euro (9M/2022: 9,7 Mrd. Euro). Davon entfallen 6,7 Mrd. Euro (9M/2022: 6,5 Mrd. Euro) auf das Segment Projekte und 3,6 Mrd. Euro (9M/2022: 3,1 Mrd. Euro) auf das Segment Service.
José Luis Blanco, CEO der Nordex SE, sagt: „Das dritte Quartal war für die Nordex Group von einem hohen Installationsniveau geprägt. Folglich haben wir umsatz- und ergebnisseitig eine Verbesserung erzielt, da Projekte mit höherer Marge abwickelt wurden. Mit Blick auf das vierte Quartal erwarten wir ebenfalls eine hohe Intensität mit einigen kurzfristigen Herausforderungen, die sich in einer erhöhten Volatilität bei der Projektabwicklung abzeichnen kann. Daher ist eine planmäßige Ausführung wichtig, um unsere Profitabilität weiter zu steigern.“
Für das Jahr 2023 bestätigt Nordex die Prognose vom März 2023. Danach erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz von 5,6 bis 6,1 Mrd. Euro und eine EBITDA-Marge von minus 2,0 bis plus 3,0 Prozent. Im unterjährigen Vergleich hatte Nordex bereits eine stärkere zweite Jahreshälfte 2023 angekündigt.
Die Nordex-Aktie notiert wenig verändert und kostet im heutigen Handel aktuell rd. 11 Euro.
© IWR, 2026
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