Nordex punktet weiter: Nordex sichert sich im Januar Aufträge über 220 MW aus GB, der Türkei und Litauen
Hamburg - Die Nordex Group hat im Januar 2026 mehrere Aufträge aus Europa mit einer Gesamtleistung von 220 MW gewonnen. Die neuen Aufträge stärken die Position von Nordex als ein führender Anbieter von Windenergieanlagen auf dem Kontinent weiter.
Die Aufträge stammen aus Großbritannien (GB), der Türkei und Litauen und sehen sowohl Neuanlagen als auch Erweiterungen bestehender Windparks vor.
Aus Großbritannien erhielt Nordex einen Auftrag zur Lieferung und Errichtung von 14 Turbinen des Typs N163/6.X mit einer Gesamtleistung von über 90 MW. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Aus der Türkei kamen Aufträge über 78 MW für verschiedene Turbinentypen, die sowohl neue Projekte als auch Erweiterungen mehrerer bestehender Windparks umfassen. Dabei ist erstmals der Einsatz von N175/6.X-Turbinen in der Türkei vorgesehen.
In Litauen soll ab 2027 ein neuer Windpark mit einer Leistung von 47,6 MW errichtet werden. Geplant ist der Einsatz von sieben N175/6.X-Turbinen in der „Cold Climate“-Version sowie mit dem Nordex Advanced Anti-Icing System (AIS). Auch dieses Projekt soll 2028 fertiggestellt werden.
Alle Verträge enthalten laut Nordex „mehrjährige Service- und Wartungsvereinbarungen“, um die „langfristige Zuverlässigkeit und optimale Leistung“ der Anlagen sicherzustellen. Kunden- und Projektbezeichnungen wurden nicht veröffentlicht.
Darüber hinaus hat der RENIXX-Konzern in dieser Woche auch einen 56 MW Auftrag aus Deutschland für die Turbinen in einem Bürgerwindpark in Schleswig-Holstein gemeldet, der laut Nordex ebenfalls noch für Januar verbucht werden kann.
Die Aktie von Nordex steht nach den ersten vier Handelstagen am Donnerstagabend mit einem Minus von 2,3 Prozent bei einem Kurs von 32,88 Euro. Am heutigen Vormittag kann die Aktie leicht zulegen und notiert aktuell bei 33,16 Euro (11:16 Uhr, 06.02.2026, Börse Stuttgart).
© IWR, 2026
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06.02.2026


