Riesiges 1,6 GW Offshore-Windprojekt: Startschuss für Nordseecluster - RWE entlädt erste Fundamente im Hafen Eemshaven
Essen - Der Energieversorger RWE kommt bei der Realisierung des Offshore Windparks Nordseecluster voran. Jetzt hat das Unternehmen erfolgreich die ersten acht Fundamente für das deutsche Offshore-Windprojekt Nordseecluster im niederländischen Basishafen Eemshaven entladen. Die insgesamt 45 Monopile-Fundamente wiegen jeweils rund 1.500 Tonnen – das entspricht dem Gewicht von etwa 1.000 Kleinwagen.
Thomas Michel, COO von RWE Offshore Wind, betont: „Die Lieferung und sichere Entladung der ersten Fundamente von Dajin markiert einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung unseres Nordseeclusters. Mit einer Gesamtkapazität von rund 1,6 Gigawatt ist es das größte Windprojekt, das derzeit vor der deutschen Küste errichtet wird. Für den Bau brauchen wir riesige Lagerflächen und eine gute Hafeninfrastruktur – beides bietet das Buss Terminal Eemshaven. Zurzeit schlagen wir auch die Fundamente für unseren dänischen Offshore-Windpark Thor hier um und werden auch unser niederländisches Projekt OranjeWind von hier aus errichten. So heben wir Synergien.“
Das Nordseecluster wird in zwei Phasen errichtet: Die erste Phase, Nordseecluster A, mit 660 Megawatt (MW), soll ab Sommer 2025 mit der Fundamentinstallation beginnen und 2027 ans Netz gehen. Die zweite Phase, Nordseecluster B, mit 900 MW, wird voraussichtlich ab 2029 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.
Mit einer Gesamtkapazität von rund 1,6 Gigawatt (GW) wird das Nordseecluster genügend Strom produzieren, um rechnerisch rund 1.600.000 Haushalte klimafreundlich zu versorgen.
RWE setzt damit seine führende Rolle im Offshore-Windbereich fort und arbeitet gleichzeitig an weiteren Großprojekten. Das sindie Offshore Windparks Sofia in Großbritannien (1,4 GW), Thor in Dänemark (1,1 GW) und Oranje Wind gemeinsam mit Total Energies in den Niederlanden (795 MW).
© IWR, 2026
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