Studie: Erstanstrich bei Offshore-Windenergieanlagen reicht
Berlin - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat mitgeteilt, dass zukünftig auf die regelmäßige Erneuerung des vollflächigen gelben Farbanstrichs an den Substrukturen der Offshore-Windenergieanlagen verzichtet werden kann. Die Vorgaben zum Erstanstrich seien ausreichend, um die internationalen Empfehlungen und Normen umzusetzen, so die Behörde.
Die Stiftung Offshore-Windenergie hat gemeinsam mit Industriepartnern im vom BMWi geförderten Projekt „Umsetzungsinitiative von Kostensenkungspotenzialen in der Offshore-Windenergie (UKOW)“ die dadurch zu erwartenden Zusatzkosten untersucht, Risikoanalysen erstellt und international vergleichende Untersuchungen vorgenommen. Die zu erwartenden Kosten für die erforderlichen gelben Neuanstriche der bislang installierten Offshore-Windenergieanlagen in Deutschland wurden mit bis zu 400 Millionen Euro kalkuliert.
Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Offshore-Windenergie: „Wir freuen uns, dass die zuständigen Behörden unseren Erkenntnissen und Empfehlungen gefolgt sind. Die praxisbezogene Neuregelung trägt auch zu weiteren Kostensenkungen im Bereich der Offshore-Windenergie bei.“
© IWR, 2026
Enova-Repowering im Landkreis Osnabrück: Enova ersetzt vier Altanlagen durch drei Enercon-Windturbinen E-138
Neue VSB-Windturbinen am Netz: VSB schließt Erweiterung des Windparks Vockenrod in Hessen ab
Katherina Reiches umstrittene Energiepläne: Bundeskabinett beschließt EEG-Novelle 2027 und Netzanschlusspaket – endgültiger Gesetzestext steht noch aus
Trianel erreicht wichtige Meilensteine: Trianel treibt Windenergieausbau mit Projekten in NRW und Rheinland-Pfalz voran
PNE stärkt Projektpipeline: PNE treibt Umsetzung der Unternehmensstrategie mit neuen Windpark-Genehmigungen voran
Das könnte Sie auch noch interessieren
Aktuelle Jobs im Bereich Betriebswirtschaft
Ausbau Windenergie in Deutschland
Welche Windberufe gibt es
31.08.2018


