Vom Start-up zum internationalen Player: Deutsche Windguard feiert 25 Jahre für die Energiewende
Varel/Husum - Die Deutsche Windguard hat Anfang September 2025 ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest in ihrer Zentrale in Varel gefeiert. Gründer Axel Albers, Gerhard Gerdes und Dr. Knud Rehfeldt erinnerten gemeinsam mit Gästen aus Wirtschaft, Politik und Branche an die Anfänge des Unternehmens im Jahr 2000 - damals einer der ersten unabhängigen Anbieter technischer Betriebsführung für Windparks.
„Begonnen haben wir als kleines ‚Start-up‘. Die moderne Windenergienutzung war etwa 15 Jahre alt, ihr Beitrag zur Stromversorgung lag bei ein bis zwei Prozent“, so Geschäftsführer Gerhard Gerdes. Heute ist die Deutsche Windguard mit rund 200 Mitarbeitenden in etwa 70 Ländern aktiv, erwirtschaftet die Hälfte ihres Umsatzes international und unterhält Tochtergesellschaften in den USA, China und Indien.
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies würdigte die Pionierleistung des Unternehmens und betonte die Bedeutung klarer Rahmenbedingungen, konsequenten Netzausbaus und Offshore-Windenergie für die Akzeptanz Erneuerbarer Energien. Mit ihrer Expertise sei die Deutsche Windguard der Landesregierung ein kompetenter Partner für wichtige Themen wie den Ausbau der Häfen oder die weitere Entwicklung von Windenergie und Wasserstoff.
Auch Bürgermeister Gerd-Christian Wagner lobte das Unternehmen für sein langfristiges Engagement am Standort Varel: "Der Name unserer Stadt ist aus dem Geist der Energiewende nicht mehr wegzudenken. Hochqualifizierte Mitarbeitende finden hier attraktive Arbeitsplätze, junge Menschen entdecken spannende Perspektiven für ihre berufliche Zukunft, Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten Hand in Hand.“
Ein Highlight des Jubiläums war der Gastvortrag von Professor Dr. Claudia Kemfert, die die Perspektiven der Energiebranche in Zeiten globaler Krisen und der Transformation des Energiesystems skizzierte. Zudem konnten die Gäste das umfangreiche Portfolio der Deutschen Windguard mit rund 60 Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Windenergie kennenlernen.
© IWR, 2026
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