Wasserstoff und erneuerbare Energien: Transformation der LEAG kommt voran - 17 MW Solarpark fertiggestellt
Cottbus - Im sächsischen Böhlen wurde nahe des Kraftwerks Lippendorf ein weiteres PV-Projekt des Energiekonzerns LEAG fertiggestellt. Den 17 Megawatt-Solarpark hat die LEAG gemeinsam mit ihrem strategischen Partner EP New Energies GmbH (EPNE) entwickelt und umgesetzt.
Thorsten Kramer, LEAG-Vorstandsvorsitzender: „Wir freuen uns, dass das Areal der ehemaligen IAA Böhlen eine besonders nachhaltige Nutzung erfährt. Mit der Inbetriebnahme tragen wir zur Erweiterung des Grünstromangebots in Mitteldeutschland bei. Das ist die Grundlage für eine forcierte Entwicklung der Region im Bereich der grünen Wasserstoffwirtschaft. Der weitere Ausbau der Grünstromerzeugung sowie von Wasserstoff- und Speichertechnologien ist eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt von Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen, für Wirtschaftswachstum und die Ansiedlung neuer Industriearbeitsplätze.“
Eine entscheidende Bedingung für eine erfolgreiche Transformation sei, dass große Kraftwerks- und Industriestandorte in der Lausitz und in Mitteldeutschland an das Wasserstoffkernnetz angebunden werden und dass sich die Genehmigungsverfahren für Erneuerbare-Energien-Anlagen deutlich vereinfachen und beschleunigen, betonte Kramer.
An ihren Kraftwerksstandorten – darunter das Kraftwerk Lippendorf im Süden von Leipzig – plant die LEAG den Neubau flexibler Wasserstoff-ready-Gaskraftwerke oder reiner Wasserstoffkraftwerke. Die Gesamtkapazität dieser Kraftwerke soll bis 2040 bis zu 4,5 GW betragen. „Zusammen mit bis zu 14 GW Grünstromerzeugung, die wir bis 2040 verfügbar machen wollen, kann damit die Stromerzeugungskapazität der heutigen Braunkohlekraftwerke in der Lausitz und in Mitteldeutschland ersetzt werden“, so Kramer.
© IWR, 2026
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