Windenergie: Vattenfall will alte Rotorblätter nicht mehr auf Deponien entsorgen
Stockholm – Der schwedische Energieversorger Vattenfall hat sich ehrgeizige Ziele für den Umgang mit Rotorblättern von Windkraftanlagen am Ende ihrer Lebensdauer gesetzt. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, ab sofort ausgemusterte Rotorblätter von Windkraftanlagen nicht mehr auf Deponien zu entsorgen.
Vattenfall will zudem in den nächsten zehn Jahren aktiv an der Erhöhung der Recyclingquote von Rotorblättern arbeiten. Bis zum Jahr 2025 ist eine Recyclingquote von 50 Prozent der Rotorblätter von Windkraftanlagen vorgesehen, die bis 2030 auf 100 Prozent steigen soll.
„Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Verbundwerkstoffabfälle aus der Windkraftindustrie auf Mülldeponien entsorgt werden, auch wenn dies in bestimmten Ländern noch zulässig ist. Lösungen zur Bewältigung dieser Herausforderungen in großem Maßstab gibt es heute noch nicht, so dass erhebliche Anstrengungen erforderlich sind, um dieses langfristige Ziel zu erreichen. Daher werden wir uns an Forschungsinitiativen beteiligen und Rotorblätter bereitstellen, die weitere Technologieinnovationen und das Testen fortschrittlicher Recyclingtechnologien fördern“, erklärt Eva Philipp von Vattenfall.
© IWR, 2026
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Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
13.10.2021


