Zubau-Prognose: Netzbetreiber erwarten 2021 mehr Solar- und wenig Windkraftanlagen
Bonn – Mit der Bekanntgabe der Höhe der EEG-Umlage haben die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) auch die Zubau-Prognose für das Jahr 2021 bekannt gegeben. Für das nächste Jahr rechnen die ÜNB in Deutschland mit einem Nettozubau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen mit einer Leistung von 5.100 MW (5,1 GW).
Der weiter Bau von EE-Anlagen im Jahr 2021 wird vor allem durch den Solarzubau getrieben. Der Zubau an Windkraftleistung bleibt auch 2021 - wie in den Vorjahren - hinter den Zielen zurück, teilte die Bundesnetzagentur mit.
Bei der Ökostromerzeugung erwarten die ÜNB für das Jahr 2021 eine Erzeugungsmenge aus Erneuerbaren Energien in Höhe von 228 Mrd. kWh (228 TWh). Zudem rechnen die ÜNB mit einem Rückgang der Stromnachfrage und sinkenden Großhandelspreisen für Strom.
Die Höhe der EEG-Umlage 2021 wird durch die Bundesregierung auf 6,5 ct/kWh und für das Jahr 2022 weiter auf 6,0 ct/kWh reduziert. Die Absenkung der EEG-Umlage wird erstmals durch Zuschüsse aus Bundesmitteln in Höhe von rd. 11 Mrd. Euro ermöglicht (Konjunkturprogramm, nationale CO2-Bepreisung).
© IWR, 2026
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15.10.2020



