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RWE treibt Ausbau von Offshore-Windenergie Portfolio voran

© RWE© RWEEssen - Der aktuelle Statusbericht der Internationalen Energie Agentur (IEA) zeigt, dass sich der Ausbau erneuerbarer Energien trotz Corona-Pandemie und wirtschaftlicher Herausforderungen weltweit beschleunigt. In dem dynamischen Marktumfeld kann auch RWE seine Position als internationaler Player stärken.

RWE hat Mitte November einen umfassenden Ausbau der Aktivitäten in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Wasserstoff bis 2030 angekündigt. In Dänemark und Norwegen hat der Energiekonzern jetzt wichtige Meilensteine für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie-Kapazitäten des Konzerns erreicht.

RWE erhält Zuschlag für Dänemarks größten Offshore-Windpark
In Dänemark war der Essener Energiekonzern bei der aktuellen Offshore-Windenergie-Auktion erfolgreich und hat von der dänischen Energieagentur (Energistyrelsen) die Konzession für das Offshore-Windprojekt Thor erhalten. Mit einer geplanten Leistung von rund 1.000 Megawatt (MW) wird Thor der bisher größte Offshore-Windpark Dänemarks sein. Der Windpark wird vor der dänischen Westküste errichtet und soll im Jahr 2027 seinen vollen Betrieb aufnehmen. Nach der vollständigen Inbetriebnahme könnte Thor so viel Ökostrom erzeugen, dass er rein rechnerisch umgerechnet den Bedarf von rund 1,4 Millionen dänischen Haushalten decken könnte.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der dänischen Regierung und weiteren Stakeholdern, um unser neues Offshore-Windprojekt voranzubringen. In den kommenden Monaten werden wir den Genehmigungsantrag vorbereiten und uns auf die Bodenuntersuchungen konzentrieren“, begrüßt Sven Utermöhlen, CEO Wind Offshore von RWE Renewables den Zuschlag.

TetraSpar: Schwimmende Windturbine vor der norwegischen Küste in Betrieb genommen
Um bereits früh Erfahrungen sammeln zu können, ist RWE auf dem Gebiet schwimmender Windkraftanlagen an mehreren Pilotprojekten wie z.B. dem Tetra-Spar-Demonstrator vor der norwegischen Küste beteiligt. Nach dem Anschluss an das norwegische Stromnetz wurde die 3,6 MW-Windenergieanlage jetzt in Betrieb genommen und die Testphase gestartet.

Das schwimmende Tetra-Spar-Fundament ist eine Stahlrohrkonstruktion mit darunter hängendem Kiel. Die Floating-Plattform ist samt Turbine am Teststandort im norwegischen MET-Centre in 200 Metern Wassertiefe verankert. Ziel ist es, Daten zu Verhalten und Leistung zu erheben, um schwimmenden Windkraftanlagen den Weg zur Marktreife zu ebnen. Shell hat das Projekt gemeinsam mit den Partnern Shell, TEPCO Renewables und Stiesdal Offshore Technologies realisiert.

Bis 2030 plant RWE, schwimmende Offshore-Windenergieanlagen in einer Größenordnung von etwa 1.000 MW (1 GW) in Betrieb oder im Bau zu haben.

Growing Green-Strategie bei Offshore-Windenergie: 8.000 MW bis 2030
RWE ist weltweit einer der führenden Akteure bei Erneuerbaren Energien und nach eigenen Angaben die Nummer 2 auf dem Gebiet Offshore-Windenergie. Derzeit hat der Energiekonzern 17 Offshore-Windparks in fünf Ländern in Betrieb; viele weitere Projekte befinden sich in der Entwicklung und im Bau. In Dänemark betreibt RWE den Offshore-Windpark Rødsand 2, der sich südlich der dänischen Insel Lolland, etwa zehn Kilometer südöstlich von Rødbyhavn befindet. Der Windpark hat eine installierte Leistung von 207 MW (RWE-Anteil: 20 Prozent) und ist seit 2010 in Betrieb.

Im Rahmen der Investitions- und Wachstumsstrategie „Growing Green“ hat RWE kürzlich angekündigt, das Ausbautempo bei grünen Erzeugungskapazitäten kräftig anzuziehen. Dazu plant RWE bis 2030 Investitionen von 50 Milliarden Euro brutto und einen Ausbau der Erzeugungskapazität auf 50 Gigawatt (50.000 MW). Damit fließen pro Jahr durchschnittlich 5 Mrd. Euro brutto in Offshore- und Onshore-Windkraft, Solar, Speicher, flexible Backup-Kapazitäten und Wasserstoff. Im Bereich Offshore-Wind plant RWE dabei bis 2030 eine Verdreifachung der Kapazität von derzeit 2.400 MW (2,4 GW) auf 8.000 MW (8 GW).

© IWR, 2021


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02.12.2021

 



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