Iberdrola mit Baltic Hub auf der Zielgeraden: Iberdrola startet Bau von Offshore-Windpark Windanker in der Ostsee
Sassnitz-Mukran - Iberdrola hat mit dem Bau seines neuen Offshore-Windparks Windanker begonnen. Nach Wikinger und Baltic Eagle ist es das dritte Projekt des Energieunternehmens in der deutschen Ostsee. Ab Ende 2026 soll der Windpark mit einer Leistung von 315 Megawatt rund 315.000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen.
Windanker wird mit 21 Turbinen der neuesten Generation von Siemens Gamesa vom Typ SG 14-236 DD mit je 15 MW Leistung ausgestattet und bildet gemeinsam mit Wikinger (350 MW) und Baltic Eagle (476 MW) den sogenannten Baltic Hub. Damit steigert Iberdrola die installierte Leistung in der Region auf über 1.100 MW. Insgesamt investiert das Unternehmen dafür rund 3,5 Milliarden Euro.
Felipe Montero, CEO von Iberdrola Deutschland, erklärt: „Mit Windanker realisieren wir das dritte große Projekt unseres Baltic Hubs. Der Windpark ist nicht nur eine nachhaltige Investition in die Transformation Deutschlands, er bringt modernste Offshore-Technologie in die Ostsee, schafft Wertschöpfung in der Region und stärkt die Verbindung zwischen der deutschen und spanischen Industrie.“
Das erste Monopile-Fundament wurde bereits gesetzt. Gefertigt wurden die bis zu 84 Meter langen und 2.100 Tonnen schweren Fundamente in Spanien im Rahmen einer Kooperation mit Navantia Seanergies und Windar Renovables. Installiert werden sie vom niederländischen Unternehmen Van Oord. Die Fertigstellung von Windanker ist für 2026 geplant.
Seit Dezember 2024 ist das japanische Energieunternehmen Kansai mit 49 Prozent an Windanker beteiligt, Iberdrola hält die Mehrheit von 51 Prozent. Nach Fertigstellung soll der Baltic Hub jährlich grünen Strom für mehr als 1,1 Millionen Haushalte liefern.
© IWR, 2026
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