Rahmenvertrag: Tennet regelt Reparatur von Offshore-Windkabeln
Capellen, Luxemburg - Ziel des Übertragungsnetzbetreibers (ÜNB) Tennet ist eine zuverlässige und unterbrechungsfreie Stromversorgung in seinem Hochspannungsnetz. Um die Versorgungssicherheit bei Offshore-Windparks zu gewährleisten, hat Tennet mit der Jan De Nul Group aus Luxemburg einen Rahmenvertrag für die Reparatur seiner Offshore-Hochspannungskabel in der Deutschen Bucht abgeschlossen. Sollte es zu Störungen oder Ausfällen von Hochspannungskabelnetzen kommen, wird der Kabelspezialist aktiv und führt die erforderlichen Reparaturarbeiten durch.
Der Geltungsbereich der Vereinbarung umfasst Reparaturen aller vorhandenen HVAC-Kabelsysteme des ÜNB, die einzelne Windparks mit den Offshore-Konverterstationen oder direkt mit dem Onshore-Netz verbinden, sowie Reparaturen aller Tennet-HVDC-Kabelsysteme, die Offshore-Konverterstationen mit dem Onshore-Netz verbinden. Darüber hinaus werden alle zukünftigen Verbindungen, die innerhalb der Vertragsdauer in Auftrag gegeben wurden, in die Rahmenvereinbarung aufgenommen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten mit zwei optionalen Verlängerungen von jeweils 12 Monaten.
Die Jan De Nul Group hat bereits die vorbereitenden technischen Arbeiten zur Durchführung von Kabelreparaturen eingeleitet. Im Falle eines Fehlers oder eines Fehlers eines HV-Kabelsystems wird das Unternehmen unmittelbar eines seiner Offshore-Kabelverlegungsschiffe mobilisieren.
© IWR, 2026
Energiejob: BBH Consulting AG sucht (Junior) Consultant im Bereich Konzessionen (m/w/d) RWE gewinnt in britischer Wind- und Solarausschreibung: RWE erhält Zuschläge für 290?MW Solar- und Windprojekte in Großbritannien
Klimaschutz trifft Landwirtschaft: Hightech-Gewächshaus auf dem Schneeberghof in Gerbach startet mit 100 Prozent Wind- und Solarenergie
Nordex punktet weiter: Nordex sichert sich im Januar Aufträge über 220 MW aus GB, der Türkei und Litauen
Nordex erhält Zuschlag für weiteren Auftrag aus Deutschland: Nordex liefert Turbinen für Bürgerwindpark in Nordfriesland - Aktie gibt leicht nach
Goldwind-Aktie verliert 6 Prozent: EU-Kommission prüft Goldwind wegen möglicher wettbewerbsverzerrender Subventionen
Das könnte Sie auch noch interessieren
Aktuelle Jobs im Bereich Betriebswirtschaft
Gewerbestrom - Strom-Anbieter wechseln
Ausbau Windenergie in Deutschland
26.03.2019


